Meine Ellie
Wie ein Hund das ganze Leben verändern kann
Ich dachte, ich hätte verstanden, wie Hunde ticken. Ich dachte, ich wüsste, wie ich selbst funktioniere. Doch dann kam Ellie. Und plötzlich stellte sie alles in Frage, was ich zu wissen glaubte – über Bindung, über Verhalten, über mich. Ellie ist kein einfacher Hund. Sie ist präsent. Wach. Direkt. Und sie hat mich verändert.
Diese Rubrik erzählt von meinen Erfahrungen mit dieser Veränderung. Von Momenten, in denen Hunde nicht „folgen“, sondern uns führen. Von der Klarheit, die entsteht, wenn ein Hund uns zeigt, wo wir selbst nicht klar sind.
Ein Hund ist nicht einfach nur da. Er fordert dich. Er verändert dich.
Und wenn du zulässt, dass er dich sieht, wirst du auch dich selbst klarer erkennen.
Hundehaltung: meine Gedanken
Mein Leben mit Hunden
Diese Seite heißt Ellie – Jetzt!, weil ich genau diesen Satz gefühlt tausend Mal gesagt habe – und immer noch sage.
Wenn wir rausgehen wollen und sie diskutiert, ob die Couch nicht doch die bessere Wahl ist. Wenn sie beim Einsteigen ins Auto plötzlich im Gras den Sinn des Lebens entdeckt. Oder wenn sie mich anschaut mit diesem Blick: „Meinst du das wirklich ernst?“ Ja, Ellie. Ich meine es ernst. Denn dieser Satz heißt: „Es ist jetzt gerade wirklich wichtig, dass du mir vertraust.“ Gelernt habe ich ihn von ihr. Von ihrer Art, Entscheidungen zu hinterfragen. Von ihrem Gespür dafür, wann ich selbst unsicher bin. Von all den Momenten, in denen sie still sagt: „Ich komm mit – aber nur, wenn du weißt, wohin.“
Ellie – Jetzt! ist kein Befehl. Kein Trick. Kein Druck. Es ist ein Versprechen: Ich hab einen Plan. Ich geh mit dir. Und ich will, dass du mir vertraust. Denn Ellie ist kein Hund, den man „erzieht“ und fertig. Sie ist eine, die einen dazu bringt, selbst klar zu werden. Deshalb heißt diese Seite so. Weil es genau dieser Moment ist, der zählt: Wenn Vertrauen entscheidet.
Wenn man – Hund oder Mensch – einfach mal losgehen muss. Jetzt.

Mehr als Hundeliebe: Wie Ellie mein Leben neu sortiert hat
❤️ Dieses Bild ist zehn Jahre alt. Damals ahnte ich, dass Ellie besonders ist. Anders. Aber nicht, wie sehr sie alles in mir aufbrechen würde. Sie war und ist mein Spiegel. Herausforderung. Wahrheit. Nie leise, nie bequem, aber immer da. Mit ihr begann eine Reise nach innen. Zu Gefühlen, die ich lange verdrängt hatte. Ängsten, die ich nicht sehen wollte.
Gedanken, die zu laut waren, um sie auszuhalten.
Ellie hat mich gezwungen hinzusehen – in meinen Rucksack aus alten Geschichten. Und sie hat nicht gesagt: „Pack’s weg.“
Sondern: „Es gehört zu dir.“ Es war schmerzhaft. Es war hässlich. Es tat weh. Und es heilte. Und ich bin weitergegangen, weil sie nie aufgehört hat, neben mir zu sein.
Danke, Ellie. Für alles, was du gezeigt hast und immer noch zeigst.
Für alles, was du bist. ❤️
Was ich durch Hunde wirklich gelernt habe: ein Weg voller Fragen, Fehler und Erkenntnisse
Mein Blick auf das Zusammenleben mit Hunden hat sich stetig verändert. Durch Erfahrungen, Zweifel, durch Begegnungen, die nachwirkten. Ellie hat Fragen aufgeworfen, wo ich glaubte, längst Antworten zu haben. Was bedeutet Erziehung wirklich? Was ist Führung und was ist Freiheit?
Wie sieht Verantwortung aus, wenn ich nicht nur erziehe, sondern zuhöre? Und was macht es mit mir – was habe ich damit zu tun? Ellie hat all das in Bewegung gebracht. Sie hat mich gezwungen, genauer hinzuschauen. Auf sie – und auf mich. Ich schreibe das hier nicht, weil ich am Ziel bin. Sondern, weil ich mittendrin stecke. Weil ich weiß, wie viel wir durch Hunde lernen können, wenn wir bereit sind, sie wirklich zu sehen.
Vielleicht hast du das auch schon gespürt. Vielleicht fragst du dich, ob „Sitz, Platz, Leine dran“ wirklich alles ist. Dann lies weiter.
Es wird nicht perfekt sein. Aber es wird ehrlich. Mal spannend, mal lustig – mal emotional und energiegeladen – und mal leise und ruhig.
Und vielleicht hilft es dir, zu merken: Du bist nicht allein, wenn du fühlst, dass da mehr sein muss. Diese Seite wächst ständig. So wie meine Gedanken, meine Erfahrungen, meine Fragen. Was ich hier teile, sind meine Gedanken und Erfahrungen, keine allgemeingültige Anleitung.
Ich hab viel erzählt – jetzt bist du dran. Hast du auch einen Seelenhund? Hat sich durch deinen Hund in deinem Leben etwas verändert? Und wenn ja, was hat sich geändert? Schreib’s in die Kommentare. Ehrlich. Direkt. Mit Namen – oder anonym. Ich lese alles. Und ich antworte.