Wer’s fühlt, denkt anders.
Wer hier schreibt und warum dir meine Texte helfen
Vielleicht geht es dir gerade so, wie es mir vor vielen Jahren ging. Oder manchmal auch heute noch. Du willst mit einem Hund leben. Oder du lebst schon mit einem und merkst, dass da neben aller Freude auch Fragen dazukommen.
Ich habe hier keinen perfekten Plan für dich. Auch keine schnelle Lösung für alles. Aber ich kann teilen, was ich erlebt habe, was ich auf dem Weg gelernt habe und warum ich heute auf manches anders schaue. Weil ich glaube, dass genau das mehr hilft als jeder Fünf-Schritte-Plan.
Mein Weg mit Hunden war keine gerade Linie. Er fing ziemlich klassisch an. Mit ganz normalen Familienhunden. Und wurde dann nach und nach etwas ganz anderes. Das hatte ich mir nicht ausgedacht, aber irgendwie kam immer wieder etwas dazwischenkam. Ein anderer Hund. Eine andere Aufgabe. Eine Krankheit. Ein Umweg. Und irgendwann schaust du dann nicht mehr nur auf den Hund, sondern auch auf das Drumherum.
Denn ich hab’s selbst durchlebt: das Wollen, das Zweifeln, das Rechnen, das Lieben und das Durchhalten. Heute sehe ich Hunde deshalb nicht mehr nur als Hunde. Ich sehe auch Haltung, Alltag, Verantwortung und den Umgang mit ihnen. Ich schreibe über das Leben mit Hund: vorher, mittendrin, danach.
Genau darum geht es hier.
Mein Leben mit Hunden: Wie aus Familienhunden irgendwann viel mehr wurde
Ich bin Franziska. Ausbildung zur Tierarzthelferin in einer Tierklinik. Hundetrainerschein. Begleithundeprüfung. Sachkundenachweis. Schäferausbildung.
Über drei Jahrzehnte mit Hunden: im Tierheim, im Hundesport, in der Veterinärmedizin, auf Schafweiden in Wales und Schottland.
Ich habe Hunde verloren. Fehldiagnosen hinterfragt. Ich habe mehrfach alles umgeworfen, was ich zu wissen
glaubte. Weil der Hund mir gezeigt hat, dass ich falsch lag.
Ich habe vieles erlebt, manches anders gesehen, manches korrigiert und manches durchlitten. Dabei habe ich gelernt, dass Bindung wichtiger ist als Befehle und dass Verantwortung mehr bedeutet als gute Absicht.
Erstmal zu mir: wie mein Leben mit Hunden angefangen hat
Ich wurde 1984 in Thüringen geboren und bin mit Hunden aufgewachsen. Meine Eltern hatten schon immer welche, deshalb gehörten sie von Anfang an ganz selbstverständlich zu meinem Leben.
Unser Cavalier King Charles Spaniel Chris begleitete mich bis zu meinem neunten Lebensjahr. Als er wegen Krebs eingeschläfert werden musste, ist für mich zum ersten Mal eine kleine heile Welt zerbrochen. Damals konnte ich das noch nicht richtig einordnen, aber ich glaube, genau dort begann mein Gefühl dafür, dass ein Hund eben nicht nur ein Tier ist.
Später zog Anchy bei uns ein, wieder ein Cavalier King Charles Spaniel. Ich weiß noch, wie wir sie bei der Züchterin abholten und ich völlig begeistert von den Welpen war. Weil die Züchterin nicht weit weg wohnte, durfte ich sie später öfter besuchen und ihr bei den Hunden helfen. Als sie die Zucht irgendwann altersbedingt aufgab, hat mir das schon sehr gefehlt.
Vom Tierheim zum Tierarzt - und zu meinem ersten „schwierigen“ Hund
Und so kam das Tierheim dazu. Über eine Schulfreundin wurde ich darauf aufmerksam und half dort mit. Ja, ich bin tatsächlich schon mit 11 Jahren mit einem Schäferhund spazieren gegangen. Ok, ich gebe zu, es war eine ältere Hündin, aber damals war ich natürlich stolz wie Bolle. Und genau da veränderte sich meine Sicht mal wieder. Ich war plötzlich nicht mehr nur mit unserem eigenen Hund unterwegs, sondern mit ganz unterschiedlichen Hunden. Und ich habe langsam verstanden, dass da oft mehr dahintersteckt als das, was man zuerst sieht.
Als wir dann aufs Dorf gezogen sind, konnte ich leider nicht mehr so einfach ins Tierheim fahren. Busverbindung und so. Aber wie das eben so ist, führt dich alles irgendwo hin. In dem Wohngebiet, in das wir zogen, hatte ein Tierarzt seine Praxis. Na was macht Fräulein Kaufmann? Genau. Sie klingelt und fragt, ob sie mitarbeiten kann (also in den Ferien und am Wochenende). Und sie durfte ihn in seiner Praxis unterstützen. Großtiere, Kleintiere, ganz normaler Alltag. Und irgendwann kam dieser Einschläferungstermin.
Ein vierjähriger Golden Retriever sollte eingeschläfert werden. Ich sagte damals noch, wenn ich Tierarzthelferin werden will, muss ich auch das können, und fuhr mit. Am nächsten Tag zog der Hund bei uns ein. Warum? Weil es mir schon damals nicht eingeleuchtet hat, wie man einen Hund in einen kleinen Verschlag steckt, ihn kaum beschäftigt und sich dann wundert, wenn er irgendwann reagiert. Wohlbemerkt hat er nicht wirklich gebissen, sondern gewarnt. Hätte er richtig gebissen, wäre da mehr passiert als ein paar Kratzer. Wir reden hier schließlich von einem Golden Retriever und nicht von einem Dackel. Wobei… lassen wir das. Ich mag Dackel. Nein, ich liebe Dackel!
Jedenfalls hatten wir fortan ein Rudel: Anchy, Rex und unsere Katze. Innerhalb des Rudels kamen alle super miteinander klar. Aufgrund seiner Vorgeschichte war Rex aber mit fremden Menschen und Hunden nicht ganz unkompliziert. Wobei er eigentlich gar nicht schwierig war. Sondern einfach ein Hund, der zeigte, was er wollte und was nicht.
Damals lernte ich auch, dass es eben keine gute Idee ist, wenn Hunde „das unter sich klären“. Genau solche Erfahrungen verändern den Blick auf Hunde. Und sie sind oft der Punkt, an dem aus „ich will einen Hund“ langsam „ich verstehe, was das wirklich bedeutet“ wird. Und dass es wir Hundehalter sind, die die Verantwortung tragen und unseren Hund führen sollten.
Ausbildung und mein erster eigener Hund: was ich begann zu verstehen
Nach der Schule machte ich meine Ausbildung zur Tierarzthelferin in einer Tierklinik. Dort fiel mir zum ersten Mal wirklich auf, wie groß die Lücke oft zwischen Hundeliebe und echtem Verständnis ist. Ich begleitete viele Menschen und ihre Tiere über längere Zeit und unterstützte, wo ich konnte.
In diese Zeit fielen auch zwei Abschiede. Rex und Anchy starben beide damals. Anchy eines natürlichen Todes, Rex wurde mit 14 Jahren eingeschläfert. Er war alt, konnte nicht mehr laufen und fraß nicht mehr. Wir entschieden uns, ihn gehen zu lassen.
Mit 20 erfüllte ich mir dann den Traum vom ersten eigenen Hund: Trinity.
Mit ihr gibt es nichts Spektakuläres zu erzählen. Außer vielleicht, dass ich beim Einzug vergessen hatte, Leine und Halsband zu kaufen. Ja, sowas passiert auch jemandem, der schon hundeerfahren ist. Trinity war ein Mischling und für mich ein absoluter Herzenshund. Brav, unaufgeregt, absolut unkompliziert und entspannt. Diesen Rückhalt brauchte ich damals auch. Neun Jahre ging sie mit mir durch dick und dünn. Sie begleitete mich sogar zu den Pferden, um die ich mich ab und zu kümmerte.
Meine Eltern holten sich in dieser Zeit Paul, einen Golden-Retriever-Welpen, den Trinity ein Stück weit mit großzog. Durch sie verstand ich noch einmal mehr, wie Hunde eigentlich miteinander umgehen.
Irgendwann merkte ich, dass Trinity abbaute. Ich fuhr mit ihr zu dem Tierarzt, bei dem ich auch meine Ausbildung gemacht hatte. Wir untersuchten sie stundenlang und fanden zunächst nichts. Bis zum Herzultraschall. Und fanden ihn: Tumor. Mitten in der Herzscheidewand. Inoperabel. Keine zwei Monate später starb Trinity. Und zum zweiten Mal zerbrach für mich eine kleine heile Welt.
Ohne Hund ging es für mich aber nicht. Und so zog Ellie bei mir ein.
Als die Hunde mehr von mir verlangt haben - und ich nochmal anders hinschauen musste
Und dann nahm alles erst richtig Fahrt auf.
Ellie war anders. Ein Hund, der wusste, was er will. Und einer, der mich gezwungen hat, vieles neu zu denken. Sie ist ein Border Collie aus der Arbeitslinie und sollte mich eigentlich bei den Pferden unterstützen. Blöd nur, dass die Pferde ein halbes Jahr später verkauft wurden. Also ging es auch da wieder anders weiter und ich begann mit ihr Agility. Das lief erstmal gut, bis zur Röntgenuntersuchung. Schlechte Hüfte. Sie hätte vielleicht noch Hundesport machen können, aber das war nicht mein Ziel. Ich wollte keinen Pokal, ich wollte einen gesunden Hund. Also nahm ich sie aus dem Sport raus und wir gingen viel wandern und waren wieder mehr unterwegs.
Als Ellie drei war, also aus dem schlimmsten Pöbelalter raus, holte ich Quentin dazu. Und damit kam nochmal ein anderer Blick auf das Leben mit Hund: das Leben mit einem Rudel. Denn mit mehreren Hunden unterwegs zu sein, bringt einfach eine ganz andere Dynamik mit sich. Quentin ist ebenfalls ein Border Collie, diesmal aus der Showlinie. Mit ihm machte ich auch Hundesport, aber kein Agility. Dafür drehte er mir zu sehr auf. Also entschieden wir uns für IGP. Wir nahmen an Seminaren und Turnieren teil, machten Prüfungen und verbrachten viel Zeit auf dem Hundeplatz. In dieser Zeit machte ich auch meinen Hundetrainerschein, die Begleithundeprüfung und den Sachkundenachweis.
Und dann kam wieder so ein Punkt, an dem nichts mehr so lief wie gedacht. Quentin zog sich beim Spazierengehen einen Kreuzbandriss zu. Aufgrund der Überlastung des gesunden Beines, riss das andere Kreuzband zwei Jahre später auch. Damit war auch dieses Kapitel beendet.
Und so hieß es wieder: umdenken. Ich habe zwei Arbeitshunde und ich möchte ihnen gerecht werden.
Da kam ich mit dem Schäfer aus unserem Dorf ins Gespräch und Ellie durfte an die Schafe. Also machte ich mit ihr eine Ausbildung. Und da habe ich nochmal ganz anders auf Hunde geschaut. Ein Border Collie an Schafen ist einfach etwas anderes als im Alltag. Da wird vieles sichtbar, was man vorher so nicht gesehen hat. Auch meine Reise nach Wales und Schottland hat meinen Blick darauf nochmal verändert.
Nicht, weil ich einfach nur reisen wollte, sondern weil ich verstehen wollte, wofür diese Hunde eigentlich gemacht sind und wie weit das oft von dem entfernt ist, was wir im Alltag daraus machen.
Zwei Jahre später bekam Ellie Krampfanfälle. Fünf Stück in einem Monat. Es hieß einfach nur Epilepsie. Aber ich nehme keine Diagnose auf Verdacht hin und gebe dann einfach irgendwelche Medikamente. Ich fuhr sogar bis in die Schweiz zu einem Spezialisten, aber richtig helfen konnte mir keiner. Also begann nochmal ein ganz anderer Weg: durch Fütterung, Blutwerte, verschiedene Sichtweisen und die Frage, was eigentlich wirklich dahintersteckt. Am Ende stellte sich heraus, dass Ellie keine Epilepsie hatte, sondern eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Da sie nun auch zu den Senioren gehört, habe ich vom Schafe hüten in Rente geschickt.
Heute reise ich mit meinen Hunden quer durch Europa. Und ja, auch da mache ich mir meine Gedanken über das, was ich sehe und erlebe. Wie andere Mentalitäten mit Tieren umgehen und was Hundehaltung in anderen Ländern für einen Stellenwert hat. Und auch das eigene Leben mit Hund verändert sich ständig. Paul starb an seinem Krebsleiden und es zog Rudi ein. Diesmal wieder ein Cavalier King Charles Spaniel. Nur weiß Rudi das nicht. Er stellt uns wieder vor ganze neue Herausforderungen: Wie es ist, mit einem Hund zu leben, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die Weltherrschaft erobern zu wollen.
Was noch kommt, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich: Mit Hunden lernt man nie aus.
Mitohnehund: Warum ich über Hunde schreibe
Es gibt viele, die über Hunde schreiben. Meistens aus Liebe. Das ist ein guter Grund, aber er allein erklärt
nicht, warum es sich lohnt, genau hier zu lesen. Ich schreibe nicht über Hunde, weil ich glaube, dass ich alles besser weiß.
Ich habe eine Qualifikationskette, die die meisten Hundeblog-Autoren nicht haben: Tierklinik-Ausbildung,
Hundetrainerschein, Begleithundeprüfung, Sachkundenachweis, Schäferausbildung, intensive Reiseerfahrung mit Hunden. Dazu drei Jahrzehnte,
in denen ich nicht nur dabei war, sondern hingeschaut, hinterfragt und mehrfach falsch gelegen habe.
Wer ausgebildet ist und trotzdem Fehler macht, versteht sie anders. Wer die Fehldiagnose selbst erlebt,
weiß, warum Diagnosen hinterfragt werden müssen. Wer den Sport abbricht, weil der Hund es braucht und
nicht der Pokal, hat eine andere Priorität als jemand, der das nur empfiehlt.
Das ist der Unterschied. Nicht Leidenschaft gegen Fachwissen. Sondern beides zusammen und die
Bereitschaft, trotzdem zu sagen: ich habe mich geirrt.
Und trotzdem, oder genau deswegen, biete ich kein Training an. Keinen Kurs und keine Beratung. Weil ich
weiß, wie wenig ein allgemeiner Plan für einen konkreten Hund und einen konkreten Menschen taugt.
Was ich stattdessen gebe: einen Blick auf eure Beziehung. Auf das, was wirklich passiert. Vor dem Hund,
während des Hundes und manchmal danach.
Weil immer noch zu oft das gleiche passiert: Hunde werden romantisiert. In Schubladen gepresst. Mit
Trainingsversprechen konfrontiert, die ihnen nicht gerecht werden. Und weil zu selten jemand sagt: Das
kostet mehr als du dachtest. Das ist normaler als du glaubst. Du bist damit nicht allein.
Was du hier findest - und worüber ich schreibe
Wenn du hier gelandet bist, findest du keine hübsch verpackte Hundewelt, sondern das Leben mit Hund, wie es eben ist.
Ich rede nicht drumherum, wenn es um den Hundekauf geht, sondern stelle die Fragen, die sonst gern übergangen werden. Ich schreibe darüber, wie man sich auf einen Welpen vorbereitet. Wie es ist, einen Seniorhund zu begleiten. Was Hundesport mitbringt und was er voraussetzt. Wie Reisen im Camper mit nassem Hund, matschigen Wegen und viel Geduld wirklich aussieht. Und auch über Krankheiten, die man eigentlich gar nicht googeln möchte. Kurz gesagt: Es geht hier um das Leben mit Hund. Davor, mittendrin und manchmal auch danach.
Und über die Momente, in denen man merkt: Ich habe noch so viel zu lernen.
Was du hier ganz bewusst nicht findest - und warum das so ist
Du findest hier keine Erziehungstipps in fünf Schritten. Keine Online-Dressur. Und keine pauschalen Trainingsanleitungen. Ja, ich habe die Ausbildung. Aber ich habe mich entschieden, sie nicht in dieser Form weiterzugeben.
Warum? Weil ich der festen Überzeugung bin, dass sich Hundeerziehung nicht downloaden lässt. Jeder Hund ist anders. Jeder Mensch auch. Und das, was für euch passt, findest du nicht zwischen zwei Klicks im Internet, sondern im echten Leben. Wenn du konkrete Hilfe brauchst, geh bitte zu Menschen, die dich und deinen Hund live sehen. Nicht nur im Browser. Ich bin keine Hundetrainerin, Hundepsychologin oder Verhaltensberaterin, betreibe keine Hundeschule und ich gebe keine Anleitungen, nach denen du einfach nur arbeiten musst. Was ich weitergebe, ist Erfahrung. Wissen. Gedanken.
Wenn du aber Ehrlichkeit suchst. Haltung. Erfahrung. Ein bisschen Ironie und ganz viel Realität. Dann bist du hier richtig.
Hier wird nicht dressiert.
Hier wird gedacht. Erzählt. Geteilt.
Wo du jetzt weitermachen kannst:
Du stehst noch vor der Entscheidung und willst wissen, ob ein Hund wirklich in dein Leben passt?
Du hast bereits einen Hund und merkst, dass es mehr ist als erwartet? Urlaub, Hundesport, Krankheiten und Seniorhund?
Du willst sehen, wie das bei mir konkret aussieht? Mit zwei Border Collies und einem Cavalier mit
Weltherrschaftsgelüsten?
Und jetzt du. Ich hab viel erzählt – jetzt bist du dran. Du hast selbst Erfahrung mit Hund? Oder stehst gerade vor der Entscheidung mit ohne Hund? Was hat dich zum Nachdenken gebracht? Schreib’s in die Kommentare – ehrlich, anonym oder mit Namen. Ich lese jeden Kommentar. Und ich antworte.
Eine echt tolle Seite. Es wird einem sehr gut bei der Entscheidung sich einen Hund zu holen geholfen. Es wird auf jedes Thema eingegangen ,sodass einem wirklich alle Fragen beantwortet werden oder man sogar auf sachen aufmerksam gemacht wird über die man sich vorher noch gar keine Gedanken gemacht hat. Wirklich nur empfehlenswert für alle Hundebesitzer oder diejenigen die es werden wollen.
Hallo Julia,
Vielen Dank für deinen Kommentar!
Genau das ist mein Ziel: nicht nur die typischen Fragen abzuhaken, sondern auch die Themen anzusprechen, über die man oftmals erst nachdenkt, wenn es zu spät ist. Hunde sind keine Accessoires – sie krempeln das Leben um. Schön, dass du das genauso siehst und dir die Inhalte wirklich weiterhelfen. Ich freue mich, wenn du die Seite weiterempfiehlst – es können nie genug Menschen gut vorbereitet ins Abenteuer Hund starten! 🐾 LG, Franziska
Hallo Franziska,
eine tolle Seite hast du hier aufgebaut. Klar, strukturiert und wie ich finde einzigartig. Ganz so wie du selbst bist und mit deinen beiden Fellnasen umgehst. Ich kann nur jedem empfehlen dir zuzuhören bzw. deine Beiträge zu lesen, denn sie sind authentisch und direkt aus deinem Leben geschrieben. Woher ich das weiß? Tja, ich kenne dich schon etwas länger und habe von deinem Wissen für die Fellnasen meiner Familie auch schon profitiert. Daher mein persönliches Feedback:
„Eine tolle Seite, welche das Leben mit Hunden real widerspiegelt. Kein Wunschdenken, kein Retuschieren, kein Filter! Nur das reale Leben!“
Liebe Iris,
ich danke dir für dein ehrliches Feedback – und natürlich auch fürs „Outen“, dass du mich schon länger kennst. 😉
Mein Anspruch – weil es einfach so wichtig ist: keine heile-Welt-Geschichten, sondern das echte Leben mit Hund. Mit all dem Schönen, aber eben auch mit den Momenten, in denen man zweifelt, nachts raus muss oder den Tierarzt besser kennt als die Nachbarn.
Es freut mich riesig, dass du das so siehst und sogar schon von meinem Wissen für deine Fellnasen profitieren konntest. Denn genau dafür schreibe ich: damit Erfahrungen geteilt werden – ungefiltert, ohne Blümchenfilter und ohne „Coaching-Geschwafel“.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich zu kommentieren. Das ist für mich das beste Zeichen, dass Klartext ankommt. 🙏🐾
Liebe Grüße, Franziska
Eine Seite, die aus dem balsamvertexten Empfehlungs- und Verherrlichungssalat wie ein Leuchtturm herausragt! Ein einzigartig authentisches Ratgeber-Sammelsurium, das deutlich von Jedem, der über die Anschaffung eines Hundes sinniert, ernst genommen und dessen Inhalte angewendet werden sollten! Klar, augenöffnend, unmissverständlich, einleuchtet, unverschnörkelt und unbeschönigt, konsequent und von absoluter Lebensnähe gezeichnet.
Der Blick für und auf das eigene Verhalten und die eigenen Sichtweisen wird von der Trübung gängiger Ratgeber befreit und geschärft, die Reflexion der Beobachtung fokussiert und die Wahrnehmungsfähigkeit geschliffen.
Hier wird der Leser mitgenommen, geführt, aufgeklärt, seine Aufmerksamkeit behutsam und dennoch klar und deutlich gelenkt. Ohne jeden Schnörkel.
Eigentlich eine „Pflichtlektüre“, die jeder Hundeanschaffungsplaner auferlegt bekommen muss, damit er sich über die Tragweite seines Vorhabens auch wirklich bewusst wird – und es vor allem bleibt.
Und selbst wenn man meint, hinlänglich und ausreichend informiert zu sein, stellen sich beim lesen immer wieder Aha-Effekte ein, die Einem zuvor so nicht klar und bewusst waren.
Weitermachen!
Hallo Kay,
vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar – so klar, aufmerksam und wertschätzend.
Es freut mich sehr, dass du die Seite so wahrgenommen hast.
Denn vieles von dem, was dort steht, ist nicht einfach Ergebnis von angelesenem Wissen, sondern entstanden aus einem echten Lernprozess – meinem eigenen.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hatte auch vor Ellie bereits einen eigenen Hund.
Aber als sie zu mir kam, hat sich etwas verändert.
Ich begann, genauer hinzuschauen.
Ich stellte Dinge infrage, die ich bis dahin als selbstverständlich empfunden hatte.
Ich fühlte anders, beobachtete bewusster – und ich begann, neu zu lernen.
Nicht alles passte plötzlich mehr in das, was ich vorher für „richtig“ oder „normal“ gehalten hatte.
Ellie wollte in keine der bekannten Schubladen. Und das war manchmal fordernd – aber vor allem wichtig.
Was ich heute weitergebe, ist das Ergebnis dieses Weges.
Ein Weg voller Fragen, Erkenntnisse, Umdenken – und manchmal auch Zweifel.
Wenn genau das beim Lesen spürbar wird, dann ist das für mich das größte Kompliment.
Vielen Dank fürs Mitgehen.
Liebe Grüße, Franzi und ihre beiden Begleiter
Liebe Franziska,
eigentlich hab ich auf Pinterest nur mal Urlaub mit Hund eingegeben und bin zufällig auf deine Seite gestoßen. Ich kann es ja gar nicht glauben, dass es sowas noch gibt bzw. überhaupt gibt: eine Seite, die versucht, mich und meinen Hund und unsere Beziehung zu verstehen. Keine Tipps und Tricks, kein Training, das endlich greift oder die tausendste Methode, damit er endlich nicht mehr zieht. Es tut so gut, deine Texte zu lesen. Manche lese ich lieber nicht, denn der Hund ist schon angeschafft und unser Bruno ist bereits seit einem Jahr bei uns. Er ist selbst erst ein Jahr alt und so eine gute friedliche, freundliche, störrische und lustige Seele. Er ist ein Goldendoodle, weil ich allergisch auf die Haare der anderen bin und er ist Standardgröße, weil wir keinen kleinen Hund haben wollten. Und ich hab mich nicht gut vorbereitet. Jetzt haben wir „den Salat“ und ich wachse mit ihm vor allem in Bezug auf andere Menschen und deren Meinung über mich hinaus. Er kann vieles nicht, hört schlecht etc. Aber wir haben auch drei Teenager und deren Zeitplan ist dank Schule recht straff. Bruno tut uns allen so gut und ich liebe ihn unendlich. Nur was machen wir in den Sommerferien? Wohin? Fliegen oder Auto, wie viel ist zu viel Stress etc. Er kam auch mit entzündeten Ohren über drei Monate und es war so teuer. Alles was du sagst, kann ich nur unterstreichen und ich bewundere deine Geduld. Ich hab mich in dem Artikel über Portugal festgelesen. Wie schön, hier mal einen normalen Text zu finden. Also ich grüße dich ganz herzlich aus dem verschneiten Lüneburg mit Bruno, der gerade nicht versteht, warum seine Welt jetzt weiß mit tausend Schneeflocken ist. Liebe Grüße, Ute PS: ich seh gerade, dass da Website steht. Ich bau mir gerade was auf, also ich schreib sie mal rein, einfach so.
Liebe Ute,
dein Kommentar hat mich wirklich berührt. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, so offen zu schreiben. Genau dafür mache ich diese Seite: um einen Raum zu schaffen, in dem es nicht um „funktionieren“ geht, sondern um Beziehung, Alltag, Realität. Und manchmal auch um Zweifel, Stolz und Schneeflocken.
Bruno klingt nach einem ganz wunderbaren Hund. So, wie sie eben sind, wenn sie nicht glattgezogen werden. Dass du mit ihm wächst, sagt eigentlich schon alles (ich bin ja auch „nur“ durch meine Hunde gewachsen). Und dass er euch als Familie gut tut, trotz Stress und Schulzeiten, ist wahrscheinlich das, was wirklich zählt. Kein Kurs, keine Methode kann das ersetzen.
Was die Sommerferien angeht: Ich kann gut verstehen, dass du da hin- und hergerissen bist. Ich selbst plane meine Reisen mittlerweile immer um den Hund herum – nicht, weil ich muss, sondern weil ich will. Portugal hat für uns gut funktioniert, aber es kommt natürlich immer auf den Hund und die Umstände an. Vielleicht hilft dir meine Seite ja ein bisschen beim Sortieren.
Und nur als kleiner Ausblick: Ich arbeite gerade an einem Artikel mit dem Titel „Mein Hund hört nicht“. Wenn alles klappt, wird er am Dienstag online gehen. Vielleicht magst du reinschauen – nicht, weil er eine Lösung liefert, aber weil er dir vielleicht ein kleines Stück das Gefühl gibt, dass du damit nicht allein bist.
Ganz liebe Grüße nach Lüneburg – und einen sanften Nasenstupser an Bruno. Und mit Neugier werde ich mir nachher gleich mal deine Seite anschauen 😉
Franziska