Vom Welpenkauf bis zur Pubertät
Welpe zieht ein: Unsere Erfahrungen mit Rudi im ersten Jahr
Die schönste Checkliste reicht bis zu dem Moment, in dem dein Welpe eigene Pläne macht. Bei Rudi dauerte das nicht lange, denn der Griff nach der Weltherrschaft gehörte von Anfang an dazu. Von der Züchtersuche bis zur Pubertät geht es darum, was du vor dem Einzug vorbereiten kannst und worauf es im Welpenalltag ankommt.
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Inhaltsverzeichnis:
- Welpenkauf: Worauf wir bei der Suche nach Rudi geachtet haben
Warum die Rasse feststand und wie wir nach fast zwei Monaten unseren Welpen fanden. - Welpen-Erstausstattung: Zwischen Kabelsalat und Kuscheldecke
Was vor Rudis Einzug bereitstand und wie wir das Haus welpensicher gemacht haben. - Abholung und Einzug: Die ersten Tage im neuen Zuhause
Wie wir Rudis Abholung vorbereitet und ihn mit seinem neuen Zuhause vertraut gemacht haben. - Welpenfutter: Gesundes Wachstum im Napf
Wie wir das gewohnte Futter weiterführten und die Mahlzeiten an Rudis Wachstum anpassten. - Schlafplatz und Stubenreinheit: Nächte mit Wecker
Wie wir die Nächte organisiert haben und welche Abläufe bei der Stubenreinheit halfen. - Pflege und Gesundheit: Vom Bürsten bis zum ersten Tierarztbesuch
Wie wir Rudi früh an die Körperpflege und tierärztliche Untersuchungen gewöhnt haben. - Spielzeit: Ball unter dem Sofa und Pausen zwischendurch
Welche Rolle das Spielen für Rudis Entwicklung hatte und warum Pausen zum Alltag gehörten. - Spaziergänge: Wie Rudi seine Umgebung kennenlernte
Wie wir die ersten Runden langsam erweiterten und Rudi draußen Sicherheit gewann. - Zahnwechsel und Pubertät: Vom Milchzahn zu Rüdiger
Wie sich Rudis Verhalten veränderte und weshalb die vertrauten Regeln bestehen blieben. - Vom Welpen zum Familienhund: Was aus dem kleinen Weltherrscher wurde
Wie Rudi seinen Platz in der Familie fand und dabei seinen eigenen Kopf behielt. - FAQ: Einzug und erstes Jahr mit Welpe
Kurze Antworten auf häufige Fragen zur Eingewöhnung und zum Heranwachsen.
Als Rudi bei meinen Eltern einzog, hatten wir bereits mehrere Welpen großgezogen. Wir kannten die Abläufe und wussten, was vorbereitet sein musste. Rudi brachte trotzdem sein eigenes Tempo mit: ein Cavalier King Charles Spaniel mit dem Selbstbewusstsein eines Dobermanns im Zwergenkostüm.
Vom Welpenkauf bis zur Pubertät musste sich nun im Alltag bewähren, was vorher gut geplant war. Rudi wuchs zwischen unseren erwachsenen Hunden und Garfield vom winzigen Welpen zum Junghund heran. Sein erstes Jahr begann mit 50 Zentimetern Schnee vor der Gartentür und endete mit einem jungen Hund, der vertraute Regeln zeitweise für Verhandlungssache hielt.
Denn ja: Rudi hatte von Anfang an ganz eigene Pläne.
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Manche Fragen entstehen vor dem Einzug, andere erst im gemeinsamen Alltag. „Mein erster Hund“ von Michael Schürz bündelt Wissen für beide Phasen und bleibt griffbereit, wenn du später ein Thema genauer nachschlagen möchtest.
Welpenkauf: Worauf wir bei der Suche nach Rudi geachtet haben
Nach Pauls Tod stand für meine Eltern irgendwann fest, dass wieder ein Hund einziehen sollte. Beide waren damals fast 70 Jahre alt. Ein weiterer Golden Retriever war ihnen inzwischen zu groß, deshalb suchten wir nach einer kleineren Rasse, die sie bereits kannten. Vor Paul hatten zwei Cavalier King Charles Spaniels bei ihnen gelebt.
Damit war die Rassewahl getroffen. Bei Cavalieren gehört vor allem die Herzgesundheit zu den Punkten, die vor dem Kauf geprüft werden sollten. Wir sprachen deshalb mit den Züchtern über rassetypische Erkrankungen und die Untersuchungen der Elterntiere. Ob Rüde oder Hündin, war für uns zweitrangig.
Zu Hause lebten bereits Ellie und Quentin. Auch Garfield würde sich künftig mit dem neuen Mitbewohner arrangieren müssen. Wir suchten daher einen Welpen, dessen Aufzucht wir von den ersten Lebenswochen an nachvollziehen konnten. Er sollte bei seiner Mutter und den Geschwistern aufwachsen und dabei den normalen Alltag im Haus kennenlernen.
Welche Fragen wir vor dem ersten Besuch gestellt haben
Wir verglichen mehrere Anzeigen und telefonierten mit verschiedenen Züchtern. Bevor wir drei Stunden für einen Besuch fuhren, wollten wir mehr wissen als das, was auf Fotos zu sehen war:
- Seit wann besteht die Zucht und welchem Verein ist sie angeschlossen?
- Welche Untersuchungen wurden bei den Elterntieren durchgeführt?
- Wie häufig hat die Mutterhündin bereits Welpen bekommen?
- Wie wachsen die Welpen auf und welche Alltagseindrücke lernen sie kennen?
Nach fast zwei Monaten fanden wir eine Züchterin, die unsere Fragen ausführlich beantwortete und uns erklärte, wie ihre Welpen aufwuchsen. Beim Besuch konnten wir uns selbst ein Bild davon machen, wie die Hunde lebten. Die Züchterin wollte ihrerseits wissen, wer den Welpen später betreut und welche Tiere bereits im Haushalt lebten. Ihr Interesse galt also auch dem Zuhause, in das einer ihrer Welpen ziehen würde.
Dann hielten wir Rudi zum ersten Mal im Arm. Er war vier Wochen alt und passte mit einer Handvoll Hund noch erstaunlich bequem auf den Schoß. Wir schlossen den Kaufvertrag ab und leisteten die vereinbarte Anzahlung.
Bis zur Abholung blieben wir mit der Züchterin in Kontakt. Sie schickte uns Fotos und berichtete, wie sich Rudi entwickelte. So war er uns bei seinem Einzug schon ein wenig vertraut, obwohl sein Alltag bei uns erst noch beginnen sollte.
Für die ausführliche Prüfung einer Zuchtstätte gibt es meinen Ratgeber zum Hundekauf. Dort geht es auch um die Unterlagen, die vor dem Kaufvertrag vorliegen sollten.
Welpen-Erstausstattung: Zwischen Kabelsalat und Kuscheldecke
Während Rudi bei der Züchterin heranwuchs, bereiteten wir zu Hause seinen Einzug vor. Die Einkaufsliste blieb überschaubar. Mehr Arbeit machte alles, was aus Welpensicht erreichbar war und sich mit kleinen Zähnen bearbeiten ließ.
Unsere Grundausstattung für den Welpen-Start:
Für die ersten Wochen brauchte Rudi eine Ausstattung, die zu seiner Größe passte und im Alltag leicht zu handhaben war:
✔️ Halsband und Hundegeschirr: Beides ließ sich verstellen. Während Rudi wuchs, kontrollierten wir regelmäßig, ob alles noch richtig saß.
✔️ Zwei Leinen: Für kurze Wege nutzten wir eine normale Leine. Die Flexileine kam dort zum Einsatz, wo etwas mehr Bewegungsraum möglich war.
✔️ Faltbare Hundebox: Im Wohnzimmer diente sie als Rückzugsort. Für die Autofahrt konnte Rudi darin gesichert werden.
✔️ Kleine Näpfe: Sie standen fest auf dem Boden und passten zu einem Welpen, der selbst noch kaum größer war als seine Futterschüssel.
✔️ Welpenspielzeug: Die Größe musste zu Rudi passen, lose Kleinteile hatten daran nichts verloren.
✔️ Das gewohnte Welpenfutter gab uns die Züchterin bei der Abholung für die erste Zeit mit. So musste Rudi neben seinem neuen Zuhause nicht auch noch einen abrupten Futterwechsel verkraften.
Und wir beschäftigten uns auch mit der passenden Versicherung für Rudi. Alle unsere Hunde sind versichert, da ich aus meiner Erfahrung als Tierarzthelferin weiß, wie teuer Behandlungen und Medikamente werden können.
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Mit dem Einzug eines Hundes kommen auch Tierarztkosten, mögliche Operationen und Haftungsfragen auf die Liste. Ich habe deshalb den Versicherungsschutz bei meinen Hunden immer von Anfang an mitgedacht und bin seit über 20 Jahren bei AGILA versichert.
So haben wir unser Haus welpensicher gemacht:
Die meiste Vorbereitung bestand darin, das Haus einmal aus der Perspektive eines neugierigen Welpen zu betrachten. Giftige Pflanzen kamen außer Reichweite, Reinigungsmittel verschwanden in geschlossenen Schränken. Vor der Treppe brachten wir ein Gitter an. Frei zugängliche Kabel wurden so verlegt, dass Rudi sie nicht erreichen konnte.
Gerade die Kabel waren nötig. Ein junger Hund prüft schließlich nicht, ob etwas zum Kauen gedacht ist, bevor er die Zähne hineinsetzt. Was auf dem Boden lag, musste deshalb entweder welpentauglich sein oder weg.
Rudis Hundebox unter dem Schreibtisch
Die faltbare Hundebox (die wir auch zum Transport im Auto nutzen wollten) stellten wir im Wohnzimmer unter den Schreibtisch, direkt gegenüber der Couch. Rudi hatte dort einen geschützten Platz und blieb trotzdem mitten im Familienalltag. Für eine längere Unterbringung im geschlossenen Zustand war die Box im Wohnzimmer nicht gedacht, sie blieb immer offen.
Noch bevor Rudi einzog, wurde sein neuer Platz geprüft. Ellie zwängte sich in die deutlich zu kleine Box, legte sich hin und blieb einfach dort. Damit war die Qualitätskontrolle durch unsere Innenarchitektin mit Hundepass abgeschlossen.
Eine vollständige Übersicht für den Einzug findest du in meiner Vorbereitungsliste. Dort geht es auch um die Dinge, die vor dem Abholtag geklärt werden sollten.
Infobox: Ab wann darf ein Welpe abgegeben werden?
Nach § 2 Absatz 4 der Tierschutz-Hundeverordnung darf ein Welpe erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Eine frühere Trennung ist nur zulässig, wenn sie nach tierärztlichem Urteil zum Schutz der Mutterhündin oder des Welpen erforderlich ist.
Viele Züchter geben ihre Welpen erst im Alter von zehn bis zwölf Wochen ab. Auch unsere Züchterin handhabte das gewöhnlich so. Sie kannte uns inzwischen jedoch sehr gut und wusste, dass wir seit vielen Jahren mit Hunden leben. Außerdem kam Rudi in ein bestehendes Rudel aus gut sozialisierten Hunden. Deshalb machte sie in unserem Fall eine Ausnahme: Wir durften ihn nach Vollendung der achten Lebenswoche abholen.
Und dann war es so weit: der Tag der Abholung. Ein kleines Bündel Leben mit großen Augen. Und ein Moment, den man nicht vergisst: als Rudi Teil unseres Rudels wurde.
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„Umwelt und Innenwelt der Hunde“ von Gansloßer und Mertes erklärt, wie dein Hund Situationen im Alltag verarbeitet und was seine Reaktionen beeinflusst. Du bekommst außerdem erklärt, was das für Training, Beziehung und Alltag bedeutet inklusive Übungen zur Umsetzung.
Abholung und Einzug: Die ersten Tage im neuen Zuhause
Der Tag, auf den wir wochenlang gewartet hatten, begann für Rudi mit einem Abschied. Er verließ seine Mutter und seine Geschwister. Auch die Umgebung, die er seit seiner Geburt kannte, lag plötzlich hinter ihm. Während wir uns auf seine Ankunft freuten, änderte sich für ihn innerhalb weniger Stunden sein ganzes bisheriges Leben.
Wir hatten bereits mehrere Welpen großgezogen und wussten, dass die Abholung nur der Anfang war. Deshalb planten wir auch die Stunden nach der Fahrt und nahmen uns für die erste Woche viel Zeit. Rudi sollte sein neues Zuhause in Ruhe kennenlernen und vom ersten Tag an Vertrauen zu uns aufbauen.
Welpen abholen: Was wir für Rudis Heimfahrt vorbereitet haben
Bereits vor dem Abholtag sprachen wir mit der Züchterin über den Tagesablauf des Wurfs. Wir wollten wissen, wann die Welpen ihr Futter bekamen und zu welchen Zeiten sie gewöhnlich schliefen. Auch ihre munteren Phasen waren für unsere Planung wichtig. Gemeinsam legten wir die Abholung so, dass Rudi möglichst ausgeschlafen war und nicht unmittelbar vorher gefressen hatte. Die Züchterin fütterte ihn vor der Abfahrt nicht noch einmal, damit sein Magen während der ersten Autofahrt möglichst wenig belastet wurde.
Meine Eltern fuhren zu zweit zur Züchterin. Auf der Rückbank stand Rudis neue Hundebox bereit, in der er sicher nach Hause fahren konnte. Während mein Vater fuhr, saß meine Mutter neben Rudi. Sie sprach ruhig mit ihm und streichelte ihn, sodass er die ungewohnte Fahrt nicht allein bewältigen musste.
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Ellies Box kaufte ich gleich passend zu ihrer späteren Größe. So konnte ich die Box ab der Welpenzeit viele Jahre nutzen. Im Auto, zuhause und beim Hundesport. Die Box wurde zu ihrem persönlichen Rückzugsort. Rudi bekam auch eine, nur seiner Größe angepasst entsprechend kleiner.
Für die ersten zwei Wochen gab uns die Züchterin sein gewohntes Welpenfutter mit. Damit blieb Rudi direkt nach dem Einzug eine zusätzliche Futterumstellung erspart. Auch eine Decke, die nach seiner Mutter und den Geschwistern roch, fuhr mit ins neue Zuhause. Für Rudi war an diesem Tag fast alles neu. Zumindest begleitete ihn auf der Fahrt der vertraute Geruch seines bisherigen Zuhauses.
Rudis erster Tag im neuen Zuhause: Ankommen zwischen Rudel und Schnee
Meine Eltern holten Rudi mittags ab. Es war Februar und wurde früh dunkel. Deshalb sollte er sein neues Zuhause noch bei Tageslicht erreichen. So blieb ihm genügend Zeit, sich im Haus umzusehen und die ersten Wege durch die unbekannten Räume zu erkunden. Im Hellen wirkt die Welt für einen Welpen einfach ein bisschen freundlicher.
Zu unserem Rudel gehörten bereits Ellie und Quentin. Beide waren gut sozialisiert, doch für Quentin war ein Welpe im eigenen Zuhause neu. Wir ließen diese erste Begegnung deshalb nicht einfach laufen, sondern blieben die ganze Zeit dabei und sorgten für Ruhe. Quentin blieb zunächst an der Leine. So konnten wir seine Reaktion beobachten und verhindern, dass Rudi gleich von zu viel Aufregung überrollt wurde. Ellie durfte sich frei bewegen. Sie kannte den Umgang mit einem Welpen bereits von Quentin und begleitete Rudi von Anfang an.
Auch durch das Haus lief Rudi nicht allein. Ich ging mit ihm von Raum zu Raum, während Ellie uns begleitete. Zuerst zeigten wir ihm seine Box, die künftig sein Schlafplatz sein sollte. Die Decke mit dem Geruch seiner Mutter und seiner Geschwister legten wir hinein. Danach lernte er den Platz seiner Näpfe kennen. Auch den Weg zur Tür, durch die es in den Garten ging, zeigten wir ihm direkt.
Wir erwarteten nicht, dass Rudi sich zwischen all den unbekannten Räumen selbst zurechtfand. Er bekam von uns die Begleitung, die er für seine ersten Wege brauchte. Damit wusste er von Anfang an, wo er schlafen konnte und wo Wasser für ihn bereitstand. Vor allem war er in dieser völlig neuen Umgebung zu keinem Zeitpunkt auf sich allein gestellt. Nur einer war skeptisch: Garfield, unser Kater. Sein Blick schwankte zwischen „Kann man das essen?“ und „Das bleibt hoffentlich nicht.“
Seine erste Mahlzeit bekam Rudi zu der Uhrzeit, die er von der Züchterin kannte. Neben dem gewohnten Futter blieb damit zunächst auch der Fütterungsrhythmus gleich. Danach gingen wir mit ihm in den Garten, damit er sich lösen konnte.
Welpe im Schnee: Der Garten beim ersten Gassigang
Während meine Eltern zur Abholung unterwegs waren, bereitete ich zu Hause den Garten vor. Auf dem Rasen lagen rund 50 Zentimeter Schnee. Für einen Welpen, der selbst kaum höher war als eine kleine Gießkanne, wäre damit schon der erste Weg nach draußen schwierig geworden. Also schaufelte ich eine Bahn durch den Schnee, über die Rudi später in den Garten gelangen konnte. Diese Aufgabe hatte auf keiner Checkliste gestanden, gehörte bei seinem Einzug aber plötzlich zu den wichtigsten Vorbereitungen. Denn nach der ersten Mahlzeit ging es erstmal raus in den Garten zum lösen.
Am nächsten Tag folgte der organisatorische Teil. Wir meldeten Rudi zur Hundesteuer an und regelten seinen Versicherungsschutz. Welche rechtlichen Pflichten nach dem Einzug gelten und welche Vorgaben vom Wohnort abhängen:
Die erste Woche mit dem Welpen: Bindung entsteht im Alltag
Rudi war vom ersten Moment an ein kleiner Roadrunner. In den ersten Tagen flitzte er durch die Räume, hüpfte über Hausschuhe und untersuchte jedes Kissen, das in seiner Reichweite lag. Spielen war sein Element. Dabei lernte er ganz nebenbei, wie der Alltag in seinem neuen Zuhause ablief und bei wem es gelegentlich ein Leckerli gab.
Bei aller Begeisterung über den kleinen Neuankömmling galten die vertrauten Regeln weiterhin. Unser Motto für die erste Woche lautete: Rudel statt Sonderbehandlung. Was für Ellie und Quentin tabu war, blieb auch für Rudi außer Reichweite. Natürlich erwarteten wir von einem Welpen noch keine perfekte Umsetzung. Wir blieben ruhig, wiederholten die Regeln und reagierten verlässlich, wenn er seine eigenen Vorstellungen vom Zusammenleben ausprobierte.
Die Bindung zu Rudi entstand in den vielen gewöhnlichen Momenten dieser ersten Tage. Wir begleiteten ihn durch den Alltag und beobachteten, was ihm noch fremd war. Er bekam Nähe, wenn er sie suchte, und wir ließen uns auf sein Spiel ein. Eine „Sitz!“-Challenge stand nicht auf unserem Plan. Rudi sollte zuerst lernen, dass er sich auf uns verlassen konnte.
Wie lange man beim Einzug eines Welpen Urlaub nehmen sollte, hängt davon ab, wie seine Betreuung anschließend organisiert ist. Eine feste Wochenzahl passt daher nicht zu jeder Lebenssituation. Meine Eltern waren zu dieser Zeit bereits in Rente. Zusätzlich nahm ich mir drei Wochen Urlaub, um Ellie und Quentin ebenfalls in Ruhe an den Welpen zu gewöhnen.
Für Rudi bedeutete das, dass in den ersten Wochen immer ein vertrauter Mensch in seiner Nähe war. Für uns blieb genügend Zeit, seine Körpersprache und Eigenheiten kennenzulernen und herauszufinden, wie er auf neue Situationen reagierte. Die Weltherrschaft hatte Rudi nach seiner ersten Woche noch nicht übernommen, aber er war sehr gut vorbereitet und teste bereits, wie ernst wir das mit der Konsequenz meinten.
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„Das andere Ende der Leine“ von Patricia B. McConnell richtet den Blick auf uns Menschen. Sie beschreibt, wie Körpersprache und Gewohnheiten auf Hunde wirken und warum daraus im Alltag so schnell Missverständnisse entstehen.
Welpenfutter: Gesundes Wachstum im Napf
Die Züchterin hatte uns ausreichend Futter für die ersten zwei Wochen mitgegeben. Rudi kannte den Geschmack bereits, und auch seine Verdauung war daran gewöhnt. Der Vorrat gab uns genügend Zeit, das neue Welpenfutter langsam einzuführen. Nach der Eingewöhnung bei uns mischten wir zunächst eine kleine Menge unter sein gewohntes Futter. In den folgenden Tagen erhöhten wir den Anteil schrittweise, bis Rudi vollständig umgestellt war.
Uns war wichtig, dass das neue Futter auch als Alleinfuttermittel für Welpen vorgesehen war und seinen Nährstoffbedarf während des Wachstums abdeckte. Ich prüfte die Zusammensetzung und sprach über seine Ernährung auch mit unserem Tierarzt. Als neues Futter wählten wir schließlich das Nassfutter von Irish Pure Puppy (das Irish Pure bekommen meine beiden auch, daher kannten wir das Futter schon). Die tägliche Futtermenge passten wir an sein Gewicht und seine weitere Entwicklung an.
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Rudi bekam als Welpe das Nassfutter von Irish Pure. Als Alleinfutter deckt es den Nährstoffbedarf junger Hunde. Gleichzeitig liefert ein gutes und ausgewogenes Welpen-Nassfutter alle wichtigen Nährstoffe für einen gesunden Start ins Wachstum.
Rudi bekam dreimal am Tag Futter. In der ersten Zeit hielten wir uns dabei genau an die Uhrzeiten, die er von der Züchterin kannte. So blieb neben dem Futter auch dieser Teil seines Tagesablaufs vertraut. Erst nachdem er sich bei uns eingelebt hatte, verschoben wir die Mahlzeiten schrittweise auf die Zeiten, die zu unserem Alltag passten. Bei drei Portionen am Tag blieb es weiterhin.
An mangelndem Appetit scheiterte bei Rudi ohnehin keine Mahlzeit. Er leerte seinen Napf in einem Tempo, bei dem man kurz vergessen konnte, dass dort ein Cavalier und kein Labrador saß. Das Trockenfutter von Irish Pure Puppy nutzten wir portionsweise als kleine Leckerli für zwischendurch. Gelegentlich gab es ein Stück Karotte oder etwas Apfel ohne Kerngehäuse. Diese Extras blieben kleine Ergänzungen und ersetzten keine seiner Mahlzeiten.
Auf diese Weise änderte sich für Rudi immer nur ein Teil seiner Fütterung. Zuerst gewöhnte er sich an das neue Futter. Seine gewohnten Fütterungszeiten gaben ihm währenddessen weiterhin Orientierung. Als der Alltag bei uns vertrauter geworden war, passten wir auch diese Zeiten an.
Mit dem Wachstum verändern sich die tägliche Futtermenge und der Nährstoffbedarf eines Welpen. Auch die spätere Futterumstellung richtete sich nach seiner Entwicklung. Die Grundlagen für die Welpenfütterung bis zur Umstellung auf Adultfutter findest du hier:
Schlafplatz und Stubenreinheit: Nächte mit Wecker
Wenn ein Welpe einzieht, wird aus „schnell noch eine Serie schauen“ ein „zuerst noch einmal in den Garten“. Der Tagesablauf passt sich dem Hund an, nicht andersherum.
Da jeder Welpe seinen eigenen Charakter mitbringt, bin ich der Meinung, dass es keine pauschale Antwort darauf geben kann, wo ein Welpe schlafen sollte oder wie schnell er stubenrein wird. Wir behielten in den ersten Tagen die Zeiten bei, die Rudi von der Züchterin kannte. Gleichzeitig beobachteten wir ihn genau. Wurde er unruhig, gingen wir mit ihm hinaus. Wurde er müde, brauchte er einen Platz, an dem er in Ruhe schlafen konnte, denn Welpen verbringen noch einen großen Teil des Tages mit Schlafen.
Wo sollte ein Welpe nachts schlafen: Rudi durfte selbst wählen
Nachts stand Rudis offene Hundebox direkt neben dem Bett meiner Eltern. Darin lag die Decke, die den Geruch seiner Mutter und seiner Geschwister trug. So blieb ihm etwas Vertrautes aus seinem bisherigen Zuhause erhalten. Ob er in der Box oder bei meinen Eltern schlafen wollte, durfte Rudi selbst entscheiden. Wie zu erwarten, fiel seine Wahl auf das Bett.
Das hatte in den ersten Wochen einen praktischen Vorteil. Sobald Rudi unruhig wurde oder sich häufiger bewegte, wachten meine Eltern auf. Sie mussten also nicht darauf warten, dass er sich laut bemerkbar machte, und konnten rechtzeitig mit ihm in den Garten gehen.
Auch meine Hunde durften ihren Schlafplatz selbst wählen. Ellie bevorzugte ihre Hundebox, während Quentin später freiwillig unter das Bett zog. Rudi suchte den direkten Körperkontakt zu meinen Eltern. Jeder von ihnen fand auf diese Weise den Platz, an dem er nachts zur Ruhe kam.
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Stubenreinheit beim Welpen: Wie wir die Nächte organisiert haben
In den ersten zwei Wochen stellten wir den Wecker auf alle zwei Stunden. Wurde Rudi schon vorher unruhig, warteten meine Eltern natürlich nicht auf das Klingeln. Dann ging es direkt hinaus. Nach zwei Wochen verlängerten wir den Abstand für weitere zwei Wochen auf drei Stunden. Anschließend folgten vier Stunden. Von da an vergrößerten wir die Abstände weiter, sobald Rudi nachts länger durchhielt.
Zum Lösen gingen unsere Hunde gemeinsam in den Garten. Rudi konnte sich an Ellie und Quentin orientieren und beobachten, dass sie sich dort ebenfalls lösten. Hatte er sein Geschäft erledigt, wurde er gelobt. Missgeschicke im Haus wischten wir ohne Aufregung weg. Auch tagsüber ging es nach dem Aufwachen direkt hinaus. Nach den Mahlzeiten behielten wir Rudi ebenfalls im Blick. Die letzte Mahlzeit bekam er bei uns um 18 Uhr, damit zwischen dem Fressen und der Nachtruhe noch genügend Zeit für einen Gang in den Garten blieb.
Nach etwa fünf Wochen passierten nachts keine Missgeschicke mehr. Bis Rudi die Nacht vollständig durchschlief, verlängerten wir die Abstände weiter. Der Wecker gab uns dabei die Zeiten vor, Rudis Verhalten sagte uns, wann wir davon abweichen mussten.
Warum Welpen so viel Schlaf brauchen: Was in den Ruhephasen passiert
Rudi war quirlig wie kaum ein anderer. Sobald er wach war, schien er überall gleichzeitig zu sein. Kurz darauf lag er tief schlafend da, als hätte er einen langen Arbeitstag hinter sich. In den ersten Monaten schlafen viele Welpen bis zu 18 Stunden am Tag. Während dieser Ruhephasen arbeiten Körper und Gehirn weiter.
Im Schlaf passiert bei einem Welpen viel:
- Das Gehirn verarbeitet Reize.
- Neue Eindrücke werden sortiert.
- Gelerntes wird gefestigt.
- Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren.
Wie viel Schlaf ein Welpe braucht, ist unterschiedlich. Bei Rudi merkten wir recht schnell, wann er eine Pause brauchte. „Nach müde kommt blöd“ traf auf ihn ziemlich gut zu. Fing er an, auf allem herumzukauen, was in seiner Reichweite lag, war seine Energie meist längst aufgebraucht.
Tagsüber schlief Rudi häufig in seiner offenen Box. Manchmal legte er sich auch zu Ellie und Quentin auf die Couch. Nach einem Spaziergang oder einer ausführlichen Beobachtung unseres Katers dauerte es oft nur wenige Minuten, bis er eingeschlafen war. Für uns bedeutete das auch: Wenn Rudi schlief, ließen wir ihn alle in Ruhe. Kein nur mal kurz drüber streicheln und auch kein „Ach guck mal wie süß er schläft“. Das galt auch für Ellie und Quentin. Denn ein gesunder Schlaf ist wichtig. Sobald er wieder aufwachte, führte der nächste Weg direkt in den Garten.
Aus dem schlafbedürftigen Welpen wird später ein aktiver Hund. Auch nach längeren Spaziergängen oder Hundesport braucht sein Körper Zeit zur Erholung. Wie du deinen Hund und dessen Regeneration unterstützen kannst:
Pflege und Gesundheit beim Welpen: Von der Bürste bis zum Tierarzt
Pflege begann für uns nicht erst, wenn Rudis Fell gebürstet werden musste oder der erste Tierarztbesuch anstand. Er sollte von Anfang an kennenlernen, dass wir ihn am ganzen Körper berühren. Dazu gehörten das Halten seiner Pfoten und der Blick ins Maul. Auch die Kontrolle seiner langen, stark behaarten Ohren wurde früh Teil des Alltags. Als Tierarzthelferin ist es mir besonders wichtig, dass unsere Hunde vertraute Abläufe kennen und so spätere Untersuchungen beim Tierarzt erleichtert werden können.
Welpen an die Pflege gewöhnen: So lernte Rudi Bürste und Kamm kennen
Bei Rudi begannen wir mit kurzen Pflegeeinheiten. Er lernte Bürste und Kamm kennen, während wir ihn ruhig am Körper berührten. Anfangs musste dabei nicht jedes Haar perfekt liegen. Rudi sollte genügend Zeit bekommen, sich an die Handgriffe zu gewöhnen und die Pflege als normalen Teil seines Alltags kennenzulernen.
Beim Cavalier King Charles Spaniel brauchen vor allem die langen, stark behaarten Ohren regelmäßig Aufmerksamkeit. Deshalb kontrollierten wir Rudis Ohren früh und bezogen sie behutsam in die Fellpflege ein. Wir hielten auch seine Pfoten und schauten ihm ins Maul. Dabei übten wir keinen Zwang aus. Wenn es für Rudi genug war, legten wir eine Pause ein. Nach dem Bürsten wurde gelobt oder gespielt, danach ging der Alltag weiter. So wurden ihm die Berührungen immer vertrauter. Heute schläft er während der Pflege sogar ein.
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Der erste Tierarztbesuch: Was bei Rudi untersucht wurde
Bei seinem ersten Tierarztbesuch durfte Rudi zunächst die Praxis kennenlernen. Er konnte sich in Ruhe umsehen und die fremde Umgebung beschnuppern. Erst danach begann der Tierarzt mit der Untersuchung. Nun half es Rudi, dass wir die Berührungen zu Hause bereits mit ihm geübt hatten. Das Festhalten der Pfoten und der Blick ins Maul waren ihm vertraut. Auch beim Abtasten traf ihn nicht jede Berührung unvorbereitet. Dadurch war die Untersuchung für ihn nicht allzu erschreckend.
Der Tierarzt kontrollierte zuerst Rudis Augen und Nase. Anschließend untersuchte er die Ohren und beurteilte seinen körperlichen Zustand. Er las den Chip aus und tastete die Hoden ab. Zum Abschluss sah er sich die Milchzähne und das Gebiss an. Nach der Untersuchung besprachen wir den weiteren Impfplan und die Prophylaxe gegen Flöhe und Zecken sowie die Entwurmung.
Zwischendurch belohnten wir Rudi immer wieder mit kleinen Leckerlis. Ganz am Ende warf der Tierarzt noch Rudis Lieblingsball. So endete der erste Besuch mit einem vertrauten Spiel und blieb ihm positiv in Erinnerung.
Steht bei deinem Hund eine Untersuchung an, hilft dir ein Überblick über die möglichen Abläufe. Welche diagnostischen Verfahren der Tierarzt einsetzen kann, was er damit abklärt und warum manchmal eine Tierklinik notwendig ist:
Spielzeit: Ball unter dem Sofa und Pausen zwischendurch
Spielen ist für Welpen ein wichtiger Teil ihrer Entwicklung. Dabei werden ihre Bewegungen sicherer, und sie lernen, auf Menschen und andere Hunde zu reagieren. Beim gemeinsamen Spiel lernt man sich außerdem ziemlich gut kennen. Viele Welpen, so auch Rudi, merken allerdings nicht, wann es es genug ist. Je müder sie werden, desto wilder geht es oft zu. Darum gehörten bei uns die Pausen von Anfang an zur Spielzeit.
Gemeinsames Spiel: Was Rudi und wir dabei lernten
Im gemeinsamen Spiel lernten wir beide. Rudi probierte aus, wie er seinen Körper einsetzen konnte und welche Reaktionen er damit auslöste. Ich sah dabei zu, wie er an kleine Probleme heranging, und testete zwischendurch, ob er trotz aller Begeisterung noch auf mich reagierte. Sein Lieblingsball war fast immer dabei. Draußen stand Rudi anfangs noch etwas wacklig auf den Beinen. Mit jeder Spielrunde wurden seine Bewegungen aber sicherer. Teilweise rannte er wie ein Roadrunner durch den Garten, landete gelegentlich in der Hecke und bremste vor mancher Deko nicht rechtzeitig. Während Rudi beim Spielen seine Koordination verbesserte, lernte ich, ihn genauer einzuschätzen.
Im Haus ging das Spiel weiter. Früher oder später landete der Ball allerdings immer unter dem Sofa. Dann versuchte Rudi zunächst, selbst wieder an ihn heranzukommen. Klappte das nicht, musste er mit seinem Frust umgehen und ich durfte Möbel rücken. Für mich war spannend zu beobachten, wie lange er selbst nach einer Lösung suchte und wann er Unterstützung brauchte.
Auch im Umgang mit den anderen Tieren sammelte Rudi beim Spielen neue Erfahrungen. Garfield erklärte er ungefragt zu seinem Spielpartner, doch unser Kater war davon wenig begeistert. Wurde Rudi zu hartnäckig, griff Quentin als Rudel-Ordnungsamt ein. Dabei merkte Rudi nach und nach, dass nicht jede Aufforderung zum Spielen angenommen wird und auch die Grenzen der anderen gelten.
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Gutes Welpenspielzeug muss mehr können als nur Spaß machen: Es sollte stabil sein, keine verschluckbaren Kleinteile und möglichst wenig Chemie enthalten. Das Trixie Denta Fun Kauspielzeug unterstützt deinen Hund außerdem während des Zahnwechsels.
Spielpausen beim Welpen: Warum auch das Aufhören gelernt werden muss
Viele Welpen spielen weiter, obwohl sie längst müde sind. Je höher die Erregung steigt, desto schwerer fällt es ihnen, auf Signale zu reagieren und selbst zur Ruhe zu kommen. Deshalb warteten wir bei Rudi nicht, bis er irgendwann zwischen seinen Spielsachen umfiel. Wir beendeten das Spiel vorher mit einem klaren „Pause“, räumten das Spielzeug weg und ließen anschließend Ruhe einkehren. Dadurch bekam Rudi die Gelegenheit, seine Erlebnisse zu verarbeiten und den Schlaf nachzuholen, den sein Körper während des Wachstums brauchte.
Diese Spielpausen waren auch für später wichtig. Im Alltag muss ein Hund immer wieder von Aufregung in einen ruhigeren Zustand wechseln. Das Spiel ist vorbei, der Spaziergang endet oder nach einem aufregenden Erlebnis kehrt zu Hause wieder Ruhe ein. Rudi lernte deshalb schon als Welpe, dass der Ball verschwinden kann, obwohl er gern weiterspielen würde. Das Ende einer Beschäftigung wurde für ihn vorhersehbar und das anschließende Abschalten zu einer vertrauten Routine.
Ein klares Pausensignal macht aus einem Welpen nicht automatisch einen gelassenen erwachsenen Hund. Es gibt ihm jedoch etwas, das er später gut gebrauchen kann: Erfahrung damit, eine aufregende Beschäftigung zu beenden und wieder zur Ruhe zu finden.
Hundesport bietet die Möglichkeit, auch über das gemeinsame Spiel hinaus als Team zusammenzuwachsen. Mensch und Hund stellen sich neuen Aufgaben, lernen aufeinander zu achten und sammeln gemeinsame Erfahrungen:
Spaziergänge: Wie Rudi seine Umgebung kennenlernte
Die ersten Spaziergänge mit einem Welpen haben wenig mit einer normalen Gassirunde zu tun. Als Rudi mit acht Wochen bei uns einzog, musste er draußen noch keine Strecke zurücklegen. Er sollte Zeit bekommen, seine Umgebung kennenzulernen und die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Wie lange wir mit ihm unterwegs waren, machten wir deshalb nicht allein an seinem Alter fest. Wir beobachteten, wie aufmerksam er noch war und wie viel Ruhe er anschließend brauchte. Mit seiner Entwicklung wurden auch die gemeinsamen Wege länger. Eine feste Minutenzahl hätte dabei weder zu jedem Tag noch zu jeder neuen Umgebung gepasst.
Spaziergänge mit dem Welpen langsam steigern: So haben wir es mit Rudi gemacht
Wie lange wir mit Rudi unterwegs waren, richtete sich nach seiner Entwicklung und seiner Tagesform. Die folgenden Zeiten beschreiben deshalb unseren Weg mit ihm. Sie waren eine Orientierung, die wir anpassten, wenn ihm die Eindrücke früher reichten oder er noch aufmerksam bei uns war.
Bis zur zwölften Lebenswoche: In den ersten Wochen dauerten unsere Ausflüge meist fünf bis zehn Minuten. Zwei- bis dreimal am Tag lernte Rudi die nähere Umgebung kennen. Er durfte in Ruhe schnüffeln und stehen bleiben, wenn er etwas beobachten wollte. Eine bestimmte Strecke hatten wir dabei nicht im Kopf. Bereits ein kurzer Weg brachte für ihn genug Neues mit, das er anschließend verarbeiten musste.
Vom dritten bis zum sechsten Monat: Mit den folgenden Wochen wurden die Spaziergänge langsam länger. Meist waren wir nun etwa 15 bis 20 Minuten unterwegs. Dabei bauten wir die Erziehung bewusst in unsere gemeinsamen Wege ein. Wir übten mit Rudi unter anderem „Komm“, „Sitz“ und „Warte“, zunächst in kurzen Einheiten und ohne ihn mit zu vielen Aufgaben zu überfordern. So lernte er, sich auch außerhalb des Hauses an uns zu orientieren und trotz der Eindrücke aus der Umgebung auf unsere Signale zu achten. Wir begannen auch langsam mit einzelnen Freilauf-Phasen.
Ab dem sechsten Monat: Rudi entwickelte sich zu einem kleinen Energiebündel. Je nach Tagesform dauerten unsere Runden nun etwa 30 bis 45 Minuten. Wir begannen, das Apportieren oder kleine Spiele einzubauen. In einer Umgebung mit wenigen Ablenkungen fiel es ihm deutlich leichter, sich auf eine gemeinsame Aufgabe zu konzentrieren.
Mit etwa einem Jahr: Mit rund einem Jahr waren mit Rudi auch Spaziergänge von bis zu 60 Minuten und mehr möglich. Manche Wege liefen wir einfach gemütlich, auf anderen übten wir zwischendurch. Rudi lief inzwischen sicherer an der Leine und orientierte sich unterwegs regelmäßig an uns.
Vom ersten Ausflug an trug er ein Hundegeschirr. Für den kleinen Zwerg war das einfach besser geeignet als ein Halsband. Seine beiden gepolsterten Geschirre von AnnyX ließen sich genau anpassen und mit seinem wachsenden Körper immer wieder neu einstellen. Wir kontrollierten regelmäßig den Sitz, damit nichts drückte und Rudi sich frei bewegen konnte.
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Rudis zwei Geschirre sind rundum gepolstert, genau anpassbar und schränken den Bewegungsablauf nicht ein. Die verlängerte Polsterung am Leinenring hält den Karabiner von der Wirbelsäule fern. Nix drückt, nix scheuert.
Kleine Hunde im Freien: Warum Rudi nie unbeaufsichtigt blieb
Wie verletzlich ein sehr kleiner Hund draußen sein kann, wurde uns durch ein Erlebnis unserer Freunde bewusst. Sie waren mit ihrem Chihuahua im Wald unterwegs, als der Hund nach ihrer Schilderung von einem Greifvogel erfasst wurde. Er kam nicht zurück. Welcher Greifvogel es war, kann ich nicht beurteilen. Die Erzählung blieb uns jedoch im Gedächtnis, als Rudi einzog. Als Welpe war er selbst noch ein winziges Leichtgewicht. Deshalb ließen wir ihn weder während der Spaziergänge noch im Garten unbeaufsichtigt.
Unterwegs blieb Rudi an der Leine oder direkt bei uns. Auch im Garten war immer jemand in seiner Nähe. Solche Vorfälle sind selten, doch für unseren Umgang mit einem so kleinen Welpen hatte die Erfahrung unserer Freunde eine klare Folge: Rudi blieb draußen unter unserer Aufsicht.
Zahnwechsel und Pubertät: Vom Milchzahn zu Rüdiger
Aus dem tapsigen Welpen wurde Schritt für Schritt ein Junghund. Rudis Bewegungen wurden sicherer, während seine Milchzähne langsam Platz für das bleibende Gebiss machten. Damit wuchs auch sein Bedürfnis, auf allem herumzukauen, was er erreichen konnte. Doch damit nicht genug. Jeden Tag entdeckte er Neues, testete Grenzen und entwickelte sich vom tapsigen Cavalier-Welpen zum selbstbewussten Jungspund. Und ja, auch wir waren kurz vor „Hilfe, mein Hund hört nicht!“
Gegen Ende des Zahnwechsels kündigte sich bereits die nächste Entwicklungsphase an. Bekannte Signale bekamen zeitweise weniger Aufmerksamkeit und manche vertraute Situation wurde plötzlich neu bewertet. Garten umgraben, Kater ärgern, Deko neu interpretieren und gelbe Säcke als Staatsfeind Nummer eins. Die Pubertät hatte begonnen.
Zahnwechsel beim Welpen: Wenn plötzlich alles zum Kauspielzeug wird
Bei Rudi kündigte sich der Zahnwechsel etwa ab der zwölften Woche durch einen stärkeren Kaudrang an. Kurz darauf begannen seine Milchzähne zu wackeln und auszufallen. Meist beginnt dieser Wechsel ungefähr ab der 14. Lebenswoche mit den Schneidezähnen. Bis das bleibende Gebiss vollständig ist, kann es bis zum siebten Monat dauern.
Während dieser Zeit verwandelte sich Rudi in einen kleinen Nager. Spielzeug war zum Kauen gedacht. Decken und Tischbeine wurden trotzdem gründlich auf ihre Eignung geprüft. Auch in seinem Verhalten machte sich diese Entwicklungsphase bemerkbar. Rudi war zeitweise sensibler und schneller überdreht. Schwierig war er deshalb nicht. Sein Körper steckte mitten in einer anstrengenden Entwicklung und darauf nahmen wir Rücksicht.
Wir unterstützten ihn in dieser Zeit:
- mit geeignetem Kauspielzeug für den Zahnwechsel,
- mit Rückzugsmöglichkeiten, wenn ihm alles zu viel wurde,
- mit Geduld, auch wenn gelegentlich ein Sofakissen dran glauben musste.
Gerade bei kleinen Hunderassen sollte das Gebiss während des Zahnwechsels tierärztlich kontrolliert werden. Dabei lässt sich prüfen, ob die Milchzähne vollständig ausfallen und die bleibenden Zähne genügend Platz haben.
Bei Rudi war das bleibende Gebiss mit etwa sechs Monaten vollständig. Der Zahnwechsel war damit abgeschlossen. Die nächste Entwicklungsphase begann allerdings bereits deutlich: das Zwergi kam in die Pubertät. Ganz vernünftig wurde Rudi also noch nicht.
Pubertät beim Hund: Rudis Griff nach der Weltherrschaft und was Rüdiger damit zu tun hat
Rudi war längst nicht mehr der tapsige Minihund, der uns mit seinem Welpenblick um den Finger gewickelt hatte. Mit etwa sechs Monaten begann bei ihm die Pubertät. Seine Aufmerksamkeit gehörte nun häufiger der Umgebung und vertraute Regeln wirkten auf ihn plötzlich wie ein unverbindlicher Vorschlag.
Manchmal schien Rudi tatsächlich überzeugt, dass ihm die Welt gehörte. Jeder Spaziergang hatte das Potenzial zum Staatsakt und uns hatte er offenbar die Rolle des Fußvolks zugedacht, das seine Exzellenz mit Leckerlis bei Laune hielt. Für seine geplante Machtübernahme hatte Rudi allerdings ein kleines Detail übersehen: Wir hatten auch einen Plan.
Rudis Pubertät: Gelbe Säcke und ein vergessener Rückruf
Die hormonelle Umstellung machte sich bei Rudi auch im Alltag bemerkbar. Zeitweise brachte er eine ordentliche Portion „Teenager-Attitüde“ mit. Auf uns wirkte es manchmal, als wollte er wissen: Wie viel Entscheidungsfreiheit habe ich eigentlich? Und muss ich wirklich immer auf euch hören?
Der gelbe Sack vor der Tür wurde plötzlich zum potenziellen Endgegner. Auf Spaziergängen schien die gesamte Umgebung wichtiger zu sein als wir. Und der Rückruf, der vorher verlässlich funktioniert hatte, besaß offenbar einen eingebauten Aus-Knopf.
Typische Anzeichen für die Pubertät beim Hund zeigten sich bei Rudi vor allem in den kleinen Dingen:
- Seine Aufmerksamkeit ließ sich schneller von der Umgebung einfangen.
- Bekannte Signale funktionierten unter Ablenkung zeitweise schlechter.
- Vertraute Gegenstände konnten ihn plötzlich verunsichern.
- Bei bekannten Grenzen versuchte er häufiger, ob diesmal mehr Spielraum bestand.
Rudi hatte das Gelernte nicht einfach vergessen. Während der Pubertät entwickelt sich auch das Gehirn eines jungen Hundes weiter. Dadurch kann seine Reaktion auf vertraute Signale schwanken. Was gestern selbstverständlich wirkte, musste am nächsten Tag erneut geübt werden.
Parallel änderte sich sein Fütterungsrhythmus. In dieser Phase stellten wir Rudi von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag um.
Aus unserem kleinen Kuschelhund war ein energiegeladener Halbstarker mit eigenen Vorstellungen geworden. Diese Schwankungen gehörten bei Rudi zur Pubertät. Für uns bedeutete das, weiterhin genau hinzusehen und an den vertrauten Regeln festzuhalten.
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Erziehung in der Pubertät: Warum aus Rudi manchmal Rüdiger wurde
Gerade in der Pubertät brauchte Rudi klare Orientierung. Seine Aufmerksamkeit schwankte und bekannte Signale klappten nicht an jedem Tag gleich gut. Unsere Regeln änderten sich dadurch nicht. Wir blieben konsequent, ohne aus jeder Situation einen Machtkampf zu machen. Zu seinem Alltag gehörten weiterhin gemeinsames Spielen, gezielte Trainingseinheiten und feste Ruhezeiten. Wenn Rudi bei bekannten Grenzen ausprobierte, ob er diesmal mehr Spielraum bekam, reagierten wir so, wie er es bereits von uns kannte. Humor half trotzdem. An manchen Tagen sogar sehr.
Wir hielten an den Regeln fest, die Rudi bereits kannte: Sitz, Platz, Nein, die Gardine ist kein Spielzeug, Nein, das Blumenwasser ist kein Getränk und die Porzellankatze bleibt stehen, ob du willst oder nicht. Und wenn seine eigenen Pläne wieder einmal etwas größer ausfielen, wurde aus Rudi ganz schnell „Rüdiger“. Bei mir war das früher ähnlich: Machten meine Eltern aus „Franzi“ plötzlich „Franziska“, wusste ich, dass ich etwas ausgefressen hatte. Auch bei Rudi funktionierte der vollständige Name. Selbst aus der Entfernung wusste er, wann Schluss mit lustig war.
Trotz aller pubertären Ideen suchte Rudi weiterhin unsere Nähe und schlief am liebsten in seiner vertrauten Umgebung. Die Bindung zu uns verschwand im Hormonchaos also nicht. Sie gab ihm den Rückhalt, den er in dieser wechselhaften Phase brauchte. Mit der Zeit wurde das hormonelle Karussell ruhiger. Rudi konnte sich wieder besser konzentrieren und seine kleinen Revolutionen wurden seltener. Aus unserem Welpen war ein Junghund mit Charakter geworden.
Aus den kurzen Welpenrunden werden mit der Zeit längere gemeinsame Wege. Für eine Wanderung müssen die Strecke und das Tempo zur Kondition deines Hundes passen. Meine Planung und Packliste für das Wandern mit Hund:
Vom Welpen zum Familienhund: Was aus dem kleinen Weltherrscher wurde
Nein, Rudi hat die Weltherrschaft nicht erobert. Er hat sie freiwillig aufgegeben, weil er sich bei uns sicher und geborgen fühlt.
Aus dem acht Wochen alten Zwerg, für den ich am Tag seiner Ankunft einen Weg durch 50 Zentimeter Schnee schaufelte, wurde Schritt für Schritt ein Junghund mit eigenem Kopf. Rudi lernte unseren Alltag kennen, orientierte sich an Ellie und Quentin und fand heraus, welche Regeln auch für angehende Weltherrscher gelten.
Selbst mit Garfield kam es zur großen Versöhnung. Anfangs erklärte Rudi unseren Kater ungefragt zu seinem Spielpartner und erntete dafür wenig Begeisterung. Mit der Zeit entwickelte sich daraus eine Freundschaft. Schließlich lagen die beiden gemeinsam auf der Couch wie ein altes Ehepaar. Rudi brachte den Spaß mit, Garfield die nötige Gelassenheit.
Rudis erstes Jahr hat unsere Erfahrung erneut bestätigt: Ein Welpe braucht Menschen, die ihn aufmerksam begleiten und vertraute Regeln verlässlich beibehalten. Wie schnell er ankommt und welche Eigenheiten er entwickelt, gibt der jeweilige Hund mit vor. Hundeerziehung ist eben kein Sprint. Sie ist ein Langstreckenlauf, bei dem Verlässlichkeit, liebevolle Klarheit und Zeit mehr bewirken als jede Zauberformel aus den sozialen Medien.
Heute ist Rudi ein ausgeglichener, fröhlicher Familienhund. Ein Kerl mit Charakter, treuer Begleiter und jemand, der seinen Platz in unserer Familie und der großen Welt da draußen gefunden hat. Und ich bin ziemlich stolz auf ihn und auf das, was wir zusammen geschafft haben.
Zum Leben mit Hund gehören für uns auch gemeinsame Reisen. Vor der Abfahrt wählen wir ein Reiseziel, das zu unseren Hunden passt, und prüfen die Einreisebestimmungen. Wie wir den Urlaub mit Hund in Europa planen und was unterwegs mitkommt:
FAQ: Einzug und erstes Jahr mit einem Welpen
Jeder Welpe bringt seinen eigenen Rhythmus mit. Feste Fristen passen deshalb weder zur Eingewöhnung noch zur Stubenreinheit. Bei Rudi halfen uns vertraute Abläufe und genaues Beobachten. Ein anderer Welpe kann für dieselben Entwicklungsschritte mehr Zeit brauchen.
Wenn du Unterstützung brauchst, so findest du eine gute Hundeschule oder einen Hundetrainer: Einstieg in die Hundeerziehung.
Wie lange braucht ein Welpe zur Eingewöhnung?
Dafür gibt es keine feste Zeitspanne. In den ersten Tagen helfen ein vertrauter Tagesablauf und ausreichend Ruhe. Der Welpe sollte sein neues Zuhause in Begleitung kennenlernen und dabei genau beobachtet werden. Sein Verhalten gibt vor, wann er für weitere Veränderungen bereit ist.
Wie lange sollte man beim Einzug eines Welpen Urlaub nehmen?
Eine pauschale Anzahl an Urlaubstagen passt nicht zu jeder Betreuungssituation. Die freie Zeit sollte ausreichen, damit der Welpe in Ruhe ankommen kann und der spätere Alltag schrittweise beginnt. Wird er anschließend zeitweise allein bleiben, muss auch das langsam vorbereitet werden. Ein plötzlicher Wechsel von ständiger Betreuung zu mehreren Stunden allein überfordert viele Welpen.
Wo sollte ein Welpe nachts schlafen?
Der Schlafplatz sollte ruhig sein und dem Welpen Sicherheit geben. In den ersten Nächten ist ein Platz in der Nähe seiner Menschen praktisch, weil Unruhe schneller bemerkt wird. Ob der Welpe in einer offenen Box, einem Körbchen oder im Bett schläft, hängt von seinem Verhalten und den Regeln im jeweiligen Haushalt ab. Wichtig ist, dass er dort ausreichend und ungestört schlafen kann.
Woran erkennt man die Pubertät beim Hund?
Der Beginn hängt von der körperlichen Entwicklung und der Größe des Hundes ab. Häufig lässt sich seine Aufmerksamkeit nun leichter von der Umgebung einfangen. Bekannte Signale können unter Ablenkung zeitweise schlechter funktionieren und vertraute Dinge plötzlich verunsichern. Das Gelernte ist dadurch nicht verschwunden, muss an manchen Tagen jedoch erneut geübt werden.
Wann beginnt der Zahnwechsel beim Welpen und wie lange dauert er?
Der Zahnwechsel beginnt bei vielen Welpen ungefähr zwischen der 14. und 16. Lebenswoche. Bis zum sechsten oder siebten Monat ist das bleibende Gebiss meist vollständig vorhanden. Geeignetes Kauspielzeug hilft dabei, den stärkeren Kaubedarf auf sichere Gegenstände zu lenken. Bleibt ein Milchzahn stehen, obwohl der bleibende Zahn bereits durchbricht, sollte das Gebiss tierärztlich kontrolliert werden.
Welche Versicherungen sollten ab dem Einzug des Welpen gelten?
Die Hundehaftpflicht sollte spätestens am Tag der Übernahme aktiv sein, denn ab diesem Zeitpunkt trägst du als Halter die Verantwortung für Schäden durch deinen Hund. Ob die Versicherung gesetzlich vorgeschrieben ist, hängt vom Bundesland ab. Eine OP- oder Tierkrankenversicherung ist freiwillig. Wer diesen Schutz möchte, sollte vor dem Einzug die Wartezeiten und Leistungsausschlüsse prüfen. Die Unterschiede stehen im Überblick zu den Versicherungen für Hunde.
Ich bin Franziska von mitohnehund.de. Ich war Tierarzthelferin, habe die Begleithundeprüfung mit Sachkundenachweis abgelegt, im Hundesport trainiert, Schafe mit Border Collies gehütet, Welpen großgezogen, meine Hunde durch Krankheiten begleitet und Seniorhunde gehen lassen. Meinen Alltag und das Reisen teile ich seit über 40 Jahren mit Hunden.
Was ich hier schreibe, entsteht aus Erfahrung, aus Fachwissen und aus vielen Jahren, in denen ich mit Hunden gelebt und gearbeitet habe. Und ich schaue immer wieder neu hin. Auf die Hunde, auf das Leben mit ihnen und auch auf mich selbst.
Ich hab viel erzählt, jetzt bist du dran. Stehst du gerade vor der Entscheidung: Hund – ja oder nein? Oder ist dein Junghund bereits in der Pubertät und du hast Fragen? Schreib’s in die Kommentare. Ehrlich. Direkt. Mit Namen oder anonym. Ich lese alles. Und ich antworte.