Unterwegs mit Hund
Packliste für Hundehalter: Kleidung und Ausrüstung für dich, nicht deinen Hund

Mein Spaziergang dauerte heute mal wieder länger als gedacht. Ellie war der Meinung, das Mauseloch müsse definitiv noch fertig ausgehoben werden und Quentin untersuchte währenddessen einen Klettenstrauch. Super Idee, wenn die Regenwolken näher kommen. An solchen Tagen bin ich froh, wenn wenigstens meine Kleidung mitmacht.

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Inhaltsverzeichnis:

Ich habe über viele Jahre ganz unterschiedliche Situationen mit Hund erlebt: Hundesport, Hundeausstellungen, Alltag mit mehreren Hunden, Arbeit an Schafen, lange Tage draußen und Touren bei jedem Wetter. Dabei zeigt sich ziemlich schnell, welche Kleidung draußen funktioniert und welche nur gut aussieht, solange man damit nicht über einen Feldweg laufen muss. Nicht jede Jacke hält dicht. Nicht jede Hose macht Bewegung mit. Und manche Dinge wirken erst unnötig, bis sie einmal im Rucksack liegen und plötzlich immer wieder mitkommen.

Leine, Napf und Futter stehen in den Hundepacklisten. Hier geht es um Kleidung, Schuhe, Taschen und Ausrüstung für dich selbst.

SituationDas gehört für mich dazu
Regen und Matsch• Regenjacke: dicht, leicht, verschließbare Taschen
• Robuste Hose: strapazierfähig, schnell trocknend
• Wasserdichte Schuhe: griffig, dicht, angenehm zu tragen
Kälte und Winter• Winterjacke: warm, leicht, genügend Taschen
• Winterschuhe: gefüttert, wasserdicht, guter Halt
• Robuste Hose: windfest, komfortabel, unempfindlich
Hundeplatz und Training• Hundesportweste: viele Taschen, freie Bewegung, schnell griffbereit
• Robuste Hose: flexibel, unempfindlich, angenehm zu tragen
• Sportschuhe: leicht, rutschfest, sicher auf nassem Rasen
Turnier, Seminar und lange Tage draußen• Wechselkleidung: trocken, schnell erreichbar
• Thermosflasche: warmes Getränk, gut mitzunehmen
• Campingstuhl: leicht, praktisch, bequem
• Zelt: Schutz vor Regen und Sonne, Platz für Pausen
Wandern und längere Touren• Wanderschuhe: griffig, wasserdicht, langstreckentauglich
• Robuste Hose: strapazierfähig, flexibel, wetterfest
• Regenjacke: leicht, dicht, klein verstaubar
• Rucksack: guter Sitz, sinnvoll aufgeteilt, ausreichend Stauraum
Spaziergänge und Alltag• Bequeme Schuhe: sicherer Halt, passend zum Untergrund
• Wetterfeste Jacke: praktische Taschen, genug Bewegungsfreiheit
• Robuste Hose: unkompliziert, unempfindlich, bequem

Bei Jacken, Schuhen und dem restlichen Zeug habe ich über die Jahre einiges ausprobiert. Ein Teil ist längst wieder rausgeflogen, anderes nutze ich bis heute. Bei den Sachen, die geblieben sind, weiß ich inzwischen ziemlich genau, was sie im Alltag mit den Hunden aushalten, wo sie ihre Schwächen haben und was mich auch nach längerer Zeit noch überzeugt.

Jacken und Westen für Hundehalter: Regen, Kälte, Hundetraining & Alltag

Eins kann ich dir sagen: Ich bin kein Wintermensch! Ja, ich hasse den Winter. Und ich hasse Wind. Am schlimmsten finde ich dann auch noch die Kombination aus Wind und Nässe. Meine Motivation, trotzdem rauszugehen? Meine Hunde, klar.

Bis ich aber meine Jacken und die Weste gefunden hatte, mit denen ich über längere Zeit zufrieden war (und noch bin), habe ich einiges ausprobiert. Entweder saßen die Taschen nicht dort, wo ich sie gebraucht hätte, oder der Schnitt endete noch vor den Nieren und mir zog ganz galant die Kälte unter die Jacke. Dabei habe ich auch gelernt, dass sich manche Kompromisse beim Kauf später rächen. Gerade bei Kleidung, die mich über Stunden begleiten soll, gebe ich inzwischen lieber einmal mehr aus, wenn Schnitt und Funktion dafür wirklich passen.

Regenjacken für Spaziergänge und Hundetraining

Viele normale Regenjacken reichen für eine kleine Runde völlig aus. Musst du irgendwo warten oder mit nassen Händen den Autoschlüssel von den Leckerlis trennen, sieht die Sache schon anders aus.

Bei Regenjacken bin ich deshalb ziemlich unkompliziert geworden. Sie muss nicht besonders schick aussehen. Ich möchte einfach mehrere Stunden draußen sein können, ohne dass mich die Nässe nervt.

Mit längeren Hundehalterjacken fühle ich mich viel wohler als mit vielen klassischen Outdoorjacken. Vor allem dieses unangenehme Gefühl, wenn Wind und Nässe unter die Jacke ziehen, habe ich damit deutlich weniger. Die Owney Arnauti passt für mich am besten.

Was mir daran im Alltag mit den Hunden besonders wichtig ist:

  • Längerer Schnitt: Wenn du dich zum Hund herunterbeugst, Speilzeug oder Hundekot aufhebst, zieht es nicht bis an die Nieren.
  • Winddicht und wasserdicht: Trocken bleiben, auch wenn Ellie der Meinung ist, das Mauseloch müsse jetzt noch fertig ausgehoben werden.
  • Viele Taschen: Handy, Schlüssel und Leine sind schnell griffbereit und müssen nicht jedes Mal aus dem Rucksack geholt werden.
  • Herausnehmbarer Leckerlibeutel: Futter ist sofort zur Hand, ohne dass Krümel und Fett dauerhaft in der Jackentasche zu finden sind.
  • Große Rückentasche: Dummy oder Spielzeug verschwinden dort, bis sie gebraucht werden. Die Hände bleiben frei.

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Regenjacke für Schmuddelwetter

Winddicht, wasserdicht und mit vielen Details für Hundehalter ausgestattet: längerer Schnitt, viele Taschen, Dummytasche im Rücken und deutlich besser auf Hundealltag ausgelegt als viele normale Regenjacken.

Winterjacken für Hundeplatz und lange Tage on Tour

Bei Winterjacken hat mich lange gestört, dass Wärme oft auf Kosten der Beweglichkeit ging. Gerade beim Hundesport möchte ich mich vernünftig bücken und mit den Hunden arbeiten können, ohne mich in der Jacke wie ein gefütterter Klumpen zu fühlen. Bei der Pinewood Dog Sports Trainer Extreme geben die Stretch Einsätze an den Seiten mehr Bewegungsfreiheit. Wird mir beim Training warm, kann ich über die Belüftungsreißverschlüsse zusätzlich Luft an die Jacke lassen.

Wenn ich länger stehe, sind für mich die Bündchen mit Daumenlöchern Gold wert. Dazu kommen reflektierende Details an den Taschen und auf der Rückseite. Gerade im Winter, wenn es morgens spät hell und abends früh dunkel wird, ist das für mich ein Punkt, den ich bei einer Jacke inzwischen sehr schätze.

Auch bei der Ausstattung wurde an den Hundealltag gedacht. In der großen Rückentasche können Dummy oder Leckerlis verschwinden und das Innenmaterial lässt sich leicht reinigen. Für Zubehör gibt es einen D Ring und einen Karabiner im Taillenbereich. So muss Kleinkram wie die Trainingsleine oder der Clicker nicht irgendwo in einer Tasche verschwinden und ist schneller zur Hand, wenn ich ihn brauche.

Die Pinewood Dog Sports Trainer Extreme ist für mich eine der Jacken, bei denen man merkt, dass jemand an den Alltag mit Hund gedacht hat:

Hundesportwesten für Training, Hundeplatz und Alltag

Westen sind für mich vor allem unkompliziert. Im Alltag ziehe ich sie oft an, wenn mir eine Jacke zu viel ist, ich aber trotzdem Taschen brauche. Beim Hundesport kommt die Weste über T Shirt oder Pullover. Wird es kälter oder fängt es an zu regnen, kann sie auch unter der Regenjacke oder Winterjacke bleiben. Bei der Pinewood Trainer Weste mag ich, dass ich vieles direkt unterbringen kann, ohne noch zusätzlich einen Beutel mitzunehmen. Die Fronttaschen lassen sich offen fixieren, sodass ich schnell an die Leckerlis komme. Hinten ist Platz für Spielzeug oder Dummy, Wasserflaschen haben eigene Fächer und Leine oder Zubehör lassen sich am D Ring oder Karabiner befestigen.

Handy und Autoschlüssel kommen in die verschließbare Tasche. Ich habe nämlich keine Lust, nach dem Training noch den Hundeplatz danach abzusuchen. Die reflektierenden Details sind für mich ebenfalls praktisch, wenn es morgens oder abends schon dunkel ist.

Und ein bisschen Wetter darf die Weste auch abkönnen. Wind hält sie ab, leichten Regen ebenfalls. Bringt mir schließlich wenig, wenn die Leckerlis nach einer halben Stunde aussehen wie zerkochtes Hühnerfleisch.

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Weste für Hundeplatz und Hundetraining

Große Taschen für Leckerlis, hinten Platz für Spielzeug und endlich nicht ständig alles in Jacken- oder Hosentaschen stopfen müssen: die Pinewood-Weste hat sogar eine separate Futtertasche zum Herausnehmen.

Natürlich gibt es noch viel mehr Jacken für Hundehalter: kurze Outdoorjacken, Softshelljacken, Fleecejacken, Laufjacken oder leichte Übergangsjacken für den Alltag. Aber ganz ehrlich? Für mich reichen diese beiden Jacken völlig aus. Ich brauche eine Jacke eigentlich nur dann, wenn es regnet oder richtig kalt wird. Ansonsten nutze ich meine Weste über Hoodie, Pullover oder einfach nur T-Shirt. 

Meine Weste kommt vor allem beim Training zum Einsatz. Je nachdem, was du mit deinem Hund machen möchtest, sieht Hundesport allerdings ziemlich unterschiedlich aus:

Schuhe für Hundehalter: trocken, bequem und mit gutem Grip

Warum du gescheite Schuhe brauchst? Weil du mit Hund auch durchaus mal über Stock und Stein läufst und irgendwann merkst, wie wichtig Bewegungsfreiheit am Fuß eigentlich ist.

Ich gebe zu, Schuhe waren für mich lange ein ziemlich nerviges Thema. Deshalb werde ich dir auch keine allgemeingültige Empfehlung geben. Füße sind unterschiedlich und am Ende musst du Schuhe sowieso selbst ausprobieren. Aber ich kann dir sagen, was bei mir funktioniert hat und was eben nicht.

Wanderschuhe für lange Strecken mit Hund

Ich war und bin mit meinen Hunden wirklich viele Kilometer unterwegs. Entsprechend viele Wanderschuhe habe ich ausprobiert und einige davon ziemlich schnell wieder aussortiert.

Ich hatte schon Lowa, CMP, Jack Wolfskin, McKinley und einige andere. Die Lowa zum Beispiel? Unglaublich bequem. Wirklich. Ich habe sie geliebt. Bis es nass wurde. Da waren die Sohlen plötzlich so rutschig, dass ich auf nassem Asphalt tatsächlich ausgerutscht bin. Und genau da war für mich klar: Nein. Das möchte ich beim Wandern mit Hund nicht haben. CMP und McKinley waren dagegen eher das komplette Gegenteil. Extrem steif, kaum Bewegungsfreiheit und dieses Gefühl, als würde der komplette Fuß nicht vernünftig abrollen können. Das stört mich vor allem in Situationen, in denen ich spontan reagieren muss und mal wieder irgendwo am Hang stehe, weil Quentin ins Wasser geht, obwohl er eigentlich gar nicht schwimmen kann.

Die Jack Wolfskin-Schuhe waren dagegen okay, aber für mich einfach nicht wasserdicht genug. Gerade im Sommer laufen wir in der Regel sehr früh los, damit wir nicht in die Mittagshitze geraten. Das Problem: Das Gras ist morgens meist noch komplett nass. Und wenn meine Füße nach den ersten Kilometern schon feucht sind, habe ich auf die restliche Wanderung meistens nicht mehr besonders viel Lust.

Durch Zufall bin ich irgendwann bei Meindl gelandet. Eigentlich zuerst wegen der Optik. Geblieben sind sie aus ganz anderen Gründen. Auch auf längeren Strecken sind sie für mich bequem und auf nassem Untergrund habe ich deutlich mehr Halt als mit meinen Lowa. Das morgendliche nasse Gras ist mit ihnen ebenfalls kein Problem mehr. Inzwischen ziehe ich sie bei fast jeder Wanderung mit Hund an. Nur im Winter greife ich als Frostbeule zu gefütterten Schuhen.

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Wanderschuhe, die was taugen

Nach vielen Kilometern mit Hund, nassen Wegen, rutschigen Waldpfaden und Wanderungen quer durch Europa sind die Meindl Wanderschuhe die ersten, mit denen ich draußen wirklich dauerhaft zufrieden bin: bequem, wasserdicht und sicher auch auf schwierigem Untergrund.

Schuhe für Hundesport und Hundeplatz

Gerade bei Hundesportarten wie Agility brauchst du Schuhe, die Bewegung mitmachen und ordentlich Grip haben. Denn selbst eine trockene Wiese kann verdammt rutschig sein. Du rennst, schlägst Haken wie ein Kaninchen, drehst dich abrupt beim Richtungswechsel oder versuchst irgendwie elegant um ein Gerät herumzukommen, während dein Hund schon drei Schritte weiterdenkt als du selbst. Und genau dafür brauchst du Halt.

Beim IGP ist mir der Halt genauso wichtig. Wenn du deinen Hund festhältst, während er den Schutzdiensthelfer verbellt, möchtest du ganz sicher nicht halb über den Platz rutschen, weil deine Schuhe auf nassem Gras keinen vernünftigen Halt haben. Gleichzeitig möchte ich keine Schuhe tragen, in denen meine Füße nach drei Stunden Hundeplatz langsam von innen heraus ihr eigenes Klima entwickeln. Hab ich alles schon erlebt. Brauche ich nicht nochmal.

Ich persönlich bin bei Salomon gelandet. Die Schuhe sind für mich bequem und wasserfest. Vor allem geben sie mir auf Gras den Halt, den ich beim Hundetraining brauche. Damit kann ich mich normal bewegen, ohne bei jedem Richtungswechsel im Hinterkopf zu haben, dass ich gleich wegrutsche und aus Versehen auf dem eigenen Hund lande. Bei Raketen wie Border Collies ist das übrigens gar nicht so abwegig.

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Schuhe für Hundeplatz und Alltag

Leicht, wasserfest und mit richtig gutem Grip auf nasser Wiese: Genau deshalb trage ich die Salomon Schuhe beim Hundetraining, auf dem Hundeplatz und überall dort, wo schnelle Bewegung wichtiger ist als langes Laufen.

Winterschuhe für kalte Tage, Eis und Schnee

Was mir bei Wanderschuhen wichtig ist, brauche ich im Winter genauso und zähle es hier nicht noch einmal auf. Dazu kommen Schnee, gefrorene Wege und meine chronisch kalten Füße. Weil ich mit meinen Wanderschuhen von Meindl so zufrieden bin, habe ich bei den Winterschuhen auch wieder zu Meindl gegriffen.

An den Schuhen mag ich vor allem, dass sie sich trotz Fütterung beweglich anfühlen. Ich hatte schon Winterstiefel, in denen ich irgendwann eher durch die Gegend gestapft bin als normal gelaufen. Die Schaffelleinlage hält meine Füße auch an kalten Tagen warm und die Schuhe sind für mich bequem genug, um damit längere Strecken zu laufen. Bei Schnee und Nässe bleiben meine Füße trocken.

Nach inzwischen ungefähr fünf Jahren im Einsatz ist vorne die Farbe etwas ausgeblichen. Damit kann ich gut leben. Die Schuhe haben bei mir in dieser Zeit einiges mitgemacht und ich trage sie immer noch.

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Warm. Bequem. Robust.

Warm genug für frostige Morgenrunden, trotzdem bequem beim Laufen und deutlich angenehmer als viele schwere Winterstiefel: Genau deshalb trage ich die gefütterten Meindl Schuhe inzwischen jeden Winter fast täglich.

Und ja, natürlich gibt es auch diese dicken Wintergummistiefel. Mir sind diese Schuhe oft zu steif, zu schwer und ehrlich gesagt auch zu dick gefüttert. Gerade wenn man mit Hund viel unterwegs ist, entsteht durch die Bewegung sowieso irgendwann Wärme in den Füßen.

Und ganz praktisch gedacht: Wie soll man darüber eigentlich vernünftig eine Wanderhose ziehen, ohne dass alles unbequem sitzt oder irgendwo spannt?

Spätestens wenn aus der normalen Runde eine längere Wanderung wird, kommen zu den passenden Schuhen noch ein paar andere Dinge dazu. Was für den Hund mitmuss, wie ich meine Strecken plane und worauf ich unterwegs achte:

Hosen für Hundehalter: robust, bequem und wetterfest

Kurze Hosen sind draußen mit Hund für mich raus. Allein wegen Zecken. Pfui. Nein danke.

Dazu weiß ich vorher oft selbst nicht, wo wir am Ende langlaufen. Mal geht es durchs Gebüsch, über einen Baumstamm oder ich darf wieder einem meiner Hunde irgendwo heraushelfen. Auch bei engeren Begegnungen mit anderen Hunden sind mir bedeckte Beine lieber. Dünne, labbrige Flatterhosen bringen mir da allerdings genauso wenig. Spätestens am nächsten Brombeerstrauch bin ich froh über eine Hose, die etwas aushält.

Der Autoschlüssel zum Beispiel kommt nur noch in eine Tasche mit Reißverschluss. Ich habe wenig Lust, einen kompletten Weg zurückzulaufen und zu überlegen, an welcher Stelle er wohl aus der Hosentasche gefallen sein könnte.

Und auch das Material macht für mich einen riesigen Unterschied. Es ist so unangenehm, wenn kalter Wind an die Beine zieht, während ich auf dem Hundeplatz für die Begleithundeprüfung trainiere oder plötzlich aus dem windgeschützten Wald auf eine zugige Lichtung laufe.

Bei meiner Wanderhose von RevolutionRace GP Pro sind es vor allem ein paar ganz praktische Dinge, die ich im Hundealltag zu schätzen gelernt habe:

  • Robust, wenn es abseits des Weges geht: Das strapazierfähige Material ist an stärker beanspruchten Stellen zusätzlich verstärkt. Gebüsch, Brombeeren oder ein unfreiwilliger Ausflug durchs Unterholz steckt die Hose damit eher weg als ein dünner Stoff.
  • Genug Platz für den Hundekram: Sieben Taschen sind unterwegs ziemlich praktisch. Leckerlis und alles, was ich schnell brauche, muss ich nicht noch zusätzlich in einem Beutel mitnehmen.
  • Engerer Schnitt: Die Hose sitzt nicht wie ein Flattersack und ist figurbetont, ohne mich einzuengen. Beim Laufen, Bücken oder Klettern drückt und zwickt nichts unangenehm.
  • Belüftung an den Oberschenkeln: Wird mir beim Wandern warm, kann ich die Reißverschlüsse öffnen. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehmer, als die ganze Zeit in einer zu warmen Hose weiterzulaufen.

Meine RevolutionRace GP Pro ist die Hose, zu der ich für solche Runden greife. Wenn du dir Schnitt und Ausstattung genauer ansehen möchtest, geht es hier direkt zum Modell:

Outdoor-Ausrüstung für Hundehalter: Wandern, Training & Turniere

Mit Hund sammelt sich erstaunlich schnell ziemlich viel Zeug an. Wasser, Leckerlis, Näpfe, Spielzeug, Wechselkleidung, Handtücher, Decken oder irgendwo noch die halb zerdrückte Banane vom Morgen. Und je länger du mit deinem Hund unterwegs bist, desto schneller wird dir bewusst, welche Dinge wichtig sind und welche einfach nur Platz wegnehmen.

Ein vernünftiger Rucksack zum Beispiel. Schatten im Sommer. Ein trockener Platz bei Regen. Oder ein Campingstuhl, wenn du nach Stunden auf dem Hundeplatz langsam merkst, dass dein Rücken eigentlich gerne nach Hause möchte. Auf dem Hundeplatz, beim Wandern und im selbst ausgebauten Camper quer durch Europa hatte ich vieles dabei, was ich eigentlich kaum genutzt habe. Andere Dinge packe ich schon vollkommen automatisch ein, weil sie einfach dazugehören.

Rucksack für Hundehalter: alles dabei, nichts vergessen

Ich persönlich habe meinen Rucksack fast immer dabei. Ich bin definitiv ein „Das könnte man vielleicht noch brauchen“-Mensch.

Erste Hilfe Set, Ersatzhose, Trinkflasche, Hundenäpfe, Thermoskanne, Leckerlis, Handtuch, Zeckenzange. Wird es wärmer, landet auch die Jacke darin. Das ist mir deutlich lieber, als sie mir um die Hüfte zu binden und stundenlang dieses Gebammel an den Beinen zu haben. Ersatzleine und Ersatzhalsband sind meistens ebenfalls dabei. Man weiß ja nie, was die Hunde heute wieder veranstalten.

Bei so viel Kleinkram möchte ich allerdings nicht den halben Rucksack ausräumen, wenn ich eine Zecke am Hund entdecke. Genau da zeigt sich für mich, ob ein Rucksack unterwegs praktisch ist.

Was ich an meinem Gregory Juno besonders mag:

  • Getrennte Fächer: Zeckenzange, Leckerlis und anderer Kleinkram bekommen ihren festen Platz. Ich muss nicht jedes Mal im großen Hauptfach wühlen.
  • Hüftgurt mit Taschen: Wenn Wasser, Jacke und der ganze Rest zusammenkommen, verteilt sich das Gewicht angenehmer. In den Taschen am Hüftgurt kann ich Dinge verstauen, an die ich unterwegs schnell herankommen möchte, ohne den Rucksack abzusetzen.
  • Belüfteter Rücken: Gerade auf längeren Strecken oder bei wärmerem Wetter liegt der Rucksack nicht komplett am Rücken an.
  • Seitliche Fächer: Die Trinkflasche ist schnell erreichbar und verschwindet nicht zwischen dem restlichen Gepäck.
  • Regenhülle: Wenn das Wetter kippt, kann ich den Rucksack samt Inhalt zusätzlich vor Nässe schützen.

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Gregory Juno - seit Jahren bewährt

Ein Rucksack ist nicht einfach nur ein Rucksack. Wenn du ständig suchst, alles verrutscht oder dir nach kurzer Zeit die Schultern ziehen, wird selbst eine schöne Tour anstrengend. Deshalb achte ich immer auf Tragekomfort, durchdachte Fächer und Material, das auch bei Regen funktioniert.

Campingstuhl: irgendwann willst du einfach sitzen

Früher hätte ich nie gedacht, dass ich mal mit eigenem Campingstuhl auf dem Hundeplatz sitze (ich saß meistens auf dem Boden…). Heute? Naja, man wird ja auch nicht jünger. Und irgendwann kommt einfach der Moment, an dem du nicht mehr stehen oder auf dem harten Boden sitzen möchtest.

Gerade auf Hundeplätzen sitzt man oft deutlich länger herum, als man aktiv ist. Du wartest zwischen Trainingsrunden, schaust anderen Teams zu, quatschst, trinkst Kaffee oder hoffst einfach kurz darauf, dass dein Rücken wieder aufhört sich zu melden. Gute Campingstühle machen tatsächlich einen Unterschied. Vor allem, wenn sie nicht sofort im matschigen Boden versinken, halb auseinanderklappen oder sich nach zehn Minuten anfühlen wie ein Holzschemel. Praktisch finde ich außerdem Seitentaschen oder Getränkehalter. Und natürlich sollte der Hund auch mal Platz darauf haben, denn wenn meine Prinzessin schon mal kuscheln will, wollen wir beide das genießen.

Thermoskanne: Kaffee rettet manchmal einfach die Stimmung

Eine Thermosflasche gehört bei mir inzwischen automatisch mit ins Auto oder in den Rucksack. Gerade an kalten Morgen auf dem Hundeplatz, bei langen Autofahrten, Wanderungen oder irgendwo im Regen bin ich ziemlich froh darüber. Und im Sommer? Ja, Kaffee geht immer, aber eben nur warm.

Wichtig ist mir dabei vor allem, dass die Flasche dicht hält, auch mal runterfallen kann und vernünftig in Rucksack oder Seitentasche passt. Denn draußen mit Hund fliegt, fällt oder kippt früher oder später sowieso irgendetwas um. Außerdem mag ich große Öffnungen. Einfach weil ich keine Lust habe, mich beim Saubermachen oder Nachfüllen mit irgendwelchen Miniöffnungen herumzuärgern.

Zelt für Hundehalter: manchmal einfach verdammt praktisch

Beim Agility habe ich früher immer die Leute gesehen, die mit ihren kleinen Zelten am Rand des Hundeplatzes saßen. Ich selbst hatte nie eines. Eine Freundin dagegen schon, und zum Glück durfte ich ihres immer mitbenutzen.

Nach ein paar Stunden auf dem Hundeplatz war ich darüber meistens ziemlich froh. In der Sonne hatten wir Schatten, bei Regen einen trockenen Platz und die Hunde konnten sich zwischendurch zurückziehen. Gerade an langen Turniertagen ist so ein Pop-up-Zelt dann plötzlich gar nicht mehr so übertrieben, wie ich früher dachte.

Jedenfalls habe ich über viele lange Tage auf dem Hundeplatz ziemlich gut mitbekommen, was an so einem Zelt praktisch ist und was morgens beim Aufbau oder abends beim Einpacken eher nervt.

Beim qeedo Quick Ash sind vor allem diese Punkte praktisch:

  • Schnell aufgebaut: Das Gestänge ist bereits integriert. So steht der Rückzugsplatz am Hundeplatz schnell, ohne erst einzelne Zeltstangen sortieren zu müssen.
  • Schatten an heißen Tagen: Der UV Schutz schafft einen geschützten Platz, wenn auf dem Hundeplatz kein Baum in Reichweite ist.
  • Belüftung: Lüftungsflächen und Mesh lassen Luft durchs Zelt, damit sich die Wärme an sonnigen Tagen weniger staut.
  • Schutz bei Regen: Hund, Mensch und Ausrüstung bekommen einen trockenen Platz, wenn das Wetter während eines langen Trainingstags umschlägt.
  • Stauraum im Zelt: Innentaschen und eine Ablage unter dem Dach halten Handy, Schlüssel und Kleinkram vom Boden weg und griffbereit.
  • Schnell wieder verstaut: Nach einem langen Tag lässt sich das Zelt ohne großes Stangensortieren wieder zusammenpacken.

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Zelt für Hundesport und Outdoor-Touren

In Sekunden aufgebaut, innen angenehm dunkel und mit 4.000 mm Wassersäule dichter als manche Gummistiefel. Einfach hochdrücken, fertig. Kein ewiges Stangengefummel, wenn Regen oder Wind sowieso schon nerven.

Natürlich gibt es noch deutlich mehr Ausrüstung. Und ehrlich gesagt könnte man wahrscheinlich problemlos einen kompletten Outdoorladen nur für Hundehalter füllen. Ich wollte dir hier aber ganz bewusst keine riesige Shoppingliste zusammenstellen, sondern wirklich nur die Dinge zeigen, die ich selbst regelmäßig nutze oder kennengelernt habe und für draußen tatsächlich praktisch finde.

Und was macht man nun mit der ganzen Ausrüstung? Genau: rausgehen, gemeinsam unterwegs sein und das Leben mit Hund genießen. Denn am Ende geht es nicht um die perfekte Jacke, sondern um all die gemeinsamen Momente draußen:

FAQ: Häufige Fragen rund um die Packliste für Hundehalter

Worauf sollte man bei einer Regenjacke für Hundehalter achten?

Für längere Zeit draußen achte ich auf einen längeren Schnitt, Taschen an den richtigen Stellen und zuverlässigen Schutz vor Wind und Regen. So bleibt der untere Rücken besser geschützt und Leine, Futter oder Schlüssel sind schnell zur Hand.

→ Regenjacken für Hundehalter

Auf Gras brauche ich Schuhe mit ordentlich Grip, die schnelle Richtungswechsel mitmachen. Beim Agility oder IGP möchte ich mich normal bewegen können, ohne bei nassem Boden ständig ans Wegrutschen zu denken.

→ Schuhe für Hundesport

Draußen mit Hund muss eine Hose für mich vor allem etwas aushalten. Gebüsch und Brombeeren gehören unterwegs schnell dazu. Gleichzeitig soll sie beim Laufen oder Bücken gut sitzen, ohne irgendwo zu drücken oder zu zwicken.

→ Hosen für Hundehalter

Ein guter Rucksack sollte angenehm sitzen, das Gewicht vernünftig verteilen und genug getrennte Fächer haben. Praktisch sind Taschen am Hüftgurt, ein belüfteter Rücken und eine Regenhülle, damit unterwegs nicht alles im Hauptfach gesucht werden muss.

→ Zum Rucksack

Bei langen Trainings, Seminaren oder Turniertagen schafft ein Zelt Schatten, einen trockenen Platz bei Regen und einen Rückzugsort für zwischendurch. Schnell aufbauen und wieder verstauen sollte es sich ebenfalls lassen.

→ Zum Zelt

Für längere Strecken komme ich mit meinen Meindl-Wanderschuhen gut zurecht. Auch im morgens noch nassen Gras bleiben meine Füße darin trocken. Beim Anprobieren achte darauf, dass dein Fuß gut abrollen kann. Wasserdicht allein reicht mir nicht, wenn der Schuh nach einigen Kilometern drückt.

→ Wanderschuhe für unterwegs mit Hund

Ich bin Franziska von mitohnehund.de. Ich war Tierarzthelferin, habe die Begleithundeprüfung mit Sachkundenachweis abgelegt, im Hundesport trainiert, Schafe mit Border Collies gehütet, Welpen großgezogen, meine Hunde durch Krankheiten begleitet und Seniorhunde gehen lassen. Meinen Alltag und das Reisen teile ich seit über 40 Jahren mit Hunden.

Was ich hier schreibe, entsteht aus Erfahrung, aus Fachwissen und aus vielen Jahren, in denen ich mit Hunden gelebt und gearbeitet habe. Und ich schaue immer wieder neu hin. Auf die Hunde, auf das Leben mit ihnen und auch auf mich selbst.

Ich hab viel erzählt, jetzt bist du dran. Welche Erfahrung hast du mit Kleidung und Outdoor-Zubehör gemacht? Hast du noch Fragen oder möchtest etwas empfehlen? Schreib’s in die Kommentare. Ehrlich. Direkt. Mit Namen oder anonym. Ich lese alles. Und ich antworte.

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