Wandern mit Hund Packliste
Gut vorbereitet unterwegs: Was dein Hund beim Wandern braucht

Fürs Wandern mit Hund gehören Wasser, Futter, Leine, Geschirr und ein Erste-Hilfe-Set zur Grundausstattung. Klingt einfach, bis du unterwegs merkst, dass doch noch etwas fehlt. Was zusätzlich mitmuss und wie du die Wanderung planst, hängt davon ab, welche Tour ihr vorhabt und was dein Hund braucht.

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Inhaltsverzeichnis:

Ich bin seit Jahrzehnten mit meinen Hunden unterwegs. Mit jeder Tour und mit jedem Jahr meiner Hunde hat sich verändert, was ich einpacke und wie ich plane. Für eine kurze Runde brauche ich anderes als für eine Trekkingtour. Bei einer Mehrtageswanderung mit Hund muss entsprechend mehr mit. Als Tierarzthelferin schaue ich dabei genauer auf die Bedürfnisse des einzelnen Hundes. Und seit Ellie eine Seniorhündin ist und Quentin seine Kreuzbandrisse hatte, plane ich längere Touren nochmal anders als früher. Denn Improvisieren geht unterwegs fast immer, aber eben nur fast.

Vor dem Packen einmal die Kurzfassung: Ein Teil gehört bei mir auf jede Wanderung, anderes kommt nur mit, wenn es für die Tour oder den Hund gebraucht wird:

  • Grundausstattung: Wasser, Futter, faltbarer Napf, Hundegeschirr und/oder Halsband, passende Leine, Erste-Hilfe-Set, Kotbeutel, Bürste, regelmäßig benötigte Medikamente, wichtige Dokumente und Notfallkontakte.
  • Bei Bedarf: Pfotenschutzschuhe, Parasitenschutz, Sonnenschutz, Regen- oder Wintermantel, GPS-Tracker, Leuchthalsband, Handtuch, Tragehilfe, Hunderucksack oder Hundebuggy.

Was du davon in welcher Menge mitnehmen solltest, hängt von der Tour und deinem Hund ab. Deshalb plane ich zuerst die Strecke und packe danach.

Mein Tipp vorab: Schau vor längeren Wanderungen darauf, wie fit dein Hund gerade ist. Was vor einem Jahr problemlos ging, kann heute schon anders aussehen. Nach einer Erkrankung oder Verletzung klärst du größere Belastungen besser mit dem Tierarzt ab. Eine physiotherapeutische Kontrolle lässt sich auch bei gesunden Hunden einplanen und muss keinen konkreten Anlass haben. 

Wanderung mit Hund planen: Strecke und Bedingungen bestimmen die Packliste

Wenn ich eine Wanderung mit Hund plane, ist für mich das Wichtigste, wo die Strecke entlangführt. Liegt sie viel in der Sonne oder im Schatten, führt sie durch Ortschaften oder nur durch die Natur, wie weit ist sie, wie viele Höhenmeter kommen zusammen und auf welchem Untergrund laufen wir? Ich schaue mir auch Bilder der Tour an und prüfe den Wetterbericht. Davon hängt ab, wann ich loslaufe, wie ich Pausen einplane und was ich für meine Hunde einpacken muss.

Kondition des Hundes: Strecke und Ansprüche langsam steigern

Ein Jogger trainiert sich auf längere Distanzen, ein Radfahrer ebenso. Wer sonst am liebsten auf dem Sofa liegt, steigt schließlich auch nicht morgen auf den Mount Everest. Bei Hunden ist es genauso. Für längere oder anspruchsvollere Wanderungen steigere ich deshalb nach und nach die Strecke. Später kommen mehr Höhenmeter oder schwierigerer Untergrund dazu.

Bevor es losgeht, kommt erstmal der Körpercheck. Zu lange Krallen können beim Laufen unangenehm werden. Fehlt Muskulatur, machen sich Steigungen schneller bemerkbar. Raue oder rissige Pfoten werden auf Asphalt und Schotter stärker beansprucht. Eine Strecke muss also nicht nur zur Kondition passen. Auch der Hund selbst muss sie körperlich gut mitmachen können.

Jahreszeit und Wetter: Startzeit und Alternativen mitplanen

Der Wetterbericht gehört für mich zur Tourenplanung, dazu kommt das Regenradar. An warmen Tagen starte ich lieber früh und achte darauf, wie viel Schatten die Strecke bietet. Eine Route, die im Frühjahr angenehm ist, liegt im Hochsommer womöglich stundenlang in voller Sonne.

Auch mögliche Wetterumschwünge bedenke ich. Gerade in den Bergen ändert sich das Wetter oft schneller als gedacht. Aus angekündigtem Sonnenschein wird mitunter innerhalb kurzer Zeit ein Gewitter, während sich eine geschlossene Wolkendecke genauso plötzlich auflösen kann. Für solche Fälle merke ich mir schon bei der Planung, wo sich die Tour abkürzen lässt oder welche Alternativwege infrage kommen. Im Winter spielen zusätzlich Kälte und die verfügbare Helligkeit eine Rolle. Kurz vor dem Start werfe ich deshalb noch einmal einen Blick auf Wetterbericht und Regenradar und passe Startzeit oder Strecke bei Bedarf an.

Höhenmeter und Gelände: Was die Strecke anspruchsvoll macht

Bei den Höhenmetern ist für mich die reine Zahl nicht ausschlaggebend. Wie sie sich über die Strecke verteilen ist interessant. Ein langer gleichmäßiger Anstieg läuft sich anders als ein kurzer, sehr steiler Abschnitt. Manchmal drehe ich eine geplante Runde deshalb einfach um. So lassen sich steile Aufgänge vermeiden, die in der anderen Richtung deutlich angenehmer zu laufen sind.

Außerdem schaue ich mir an, was unterwegs tatsächlich auf uns wartet. Gibt es Brücken oder Hängebrücken, Gitterroste oder irgendwo eine Leiter, die über ein Hindernis oder einen Hang hinaufführt? Das hatte ich alles schon. Auch Moorstrecken prüfe ich genauer. In Schweden beispielsweise führen Wanderwege mitunter über schmale Stege durchs Moor. Mit Hund wird dann schnell die Frage interessant, wie man dort an entgegenkommenden Wanderern vorbeikommt. Bilder der Strecke und Tourenberichte geben mir deshalb oft einen besseren Eindruck als das Höhenprofil allein.

Pausen unterwegs: geeignete Stellen mit einplanen

Bei längeren Touren überlege ich vorher, wo wir gut pausieren können. Auf schmalen Steigen oder Moorstegen fehlt dafür oft der Platz. An warmen Tagen plane ich Pausen möglichst dort ein, wo Schatten ist.

Wann wir anhalten, entscheide ich unterwegs nach meinen Hunden. Bei Hitze werden die Pausen häufiger und länger. Auch viele Steigungen verändern den Rhythmus, gerade für meine Seniorhündin. Für mich richtet sich eine Pause nach dem Hund, nicht nach einer festen Kilometerzahl oder der Uhr.

Und wenn wir schon mal zur Ruhe kommen, kontrolliere ich auch gleich die Hunde. Grasgrannen und andere Fremdkörper können sich zwischen den Zehen festsetzen, kleine Risse fallen unterwegs oft erst beim genaueren Hinsehen auf. Nach Asphalt oder Schotter achte ich besonders darauf, wie die Ballen aussehen. Hat sich im Fell etwas festgesetzt, bürste ich es aus und entferne Dornen oder Kletten. Dabei fallen auch Zecken oder andere Parasiten schneller auf.

Tourenplanung mit Komoot: die Strecke vor dem Start kennen

Für die konkrete Routenplanung nutze ich Komoot. Dort gehe ich den Streckenverlauf vorher durch und achte besonders darauf, wie sich die Höhenmeter verteilen. Auch Untergrund und Wegtypen sind für mich interessant. Bilder zur Tour geben oft noch einmal einen besseren Eindruck davon, was mich unterwegs erwartet und ob es Stellen gibt, bei denen ich mit den Hunden genauer planen muss.

So habe ich meine Touren in Deutschland ebenso vorbereitet wie auf unseren Reisen durch Spanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien und Schweden. Mit der fertigen Route weiß ich außerdem, wie lange wir ungefähr unterwegs sind und ob sich unterwegs Wasser nachfüllen lässt. Danach kann ich planen, was meine Hunde an Futter und Wasser für die Tour brauchen.

Alle meine Europa-Touren, die ich mit meinen Hunden gelaufen bin, habe ich auf Komoot gespeichert. Zu den Strecken gibt es viele Bilder und Hinweise dazu, wie die Tour mit Hund machbar ist.

Futter und Wasser beim Wandern: Versorgung passend zur Tour planen

Wie viel Wasser und Futter mitkommt, entscheide ich erst, wenn die Strecke feststeht. Gibt es unterwegs verlässliche Wasserstellen, muss ich weniger tragen. Bei längeren Touren plane ich zusätzlich, ob meine Hunde unterwegs Futter brauchen oder ob die normale Fütterung vor und nach der Wanderung reicht.

Wasser unterwegs: Menge planen und Nachfüllstellen prüfen

Beim Wasser nehme ich lieber etwas zu viel mit als zu wenig. Als grobe Orientierung nennt AniCura für den normalen Tagesbedarf 20 bis 100 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Beim Wandern steigt der Bedarf je nach Temperatur und Belastung. Allerdings plane ich immer so, dass ich mindestens drei Liter dabei habe. Ich kenne meine Hunde und weiß inzwischen ungefähr, was sie brauchen.

Unterwegs verlasse ich mich trotzdem nicht einfach auf die nächste Wasserstelle. Gerade im Sommer sind Blaualgen ein Thema, deshalb würde ich stehende Gewässer nicht fest für die Versorgung einrechnen. In Frankreich und Spanien habe ich außerdem häufiger erlebt, dass öffentlich verfügbares Wasser deutlich gechlort war. Brunnen sind mir deshalb lieber, und auch Flüsse oder andere fließende Gewässer nutze ich unterwegs. Dort dürfen meine Hunde bei geeigneten Stellen auch ins Wasser.

Trotzdem bleibe ich wachsam. Auch langsam fließende oder strömungsarme Bereiche sind nicht automatisch frei von Blaualgen. Als Tierarzthelferin bin ich bei Wasser ziemlich pingelig. Gerade im Sommer trage ich deshalb meistens genug eigenes Wasser für meine Hunde mit und betrachte Nachfüllmöglichkeiten eher als Reserve.

Futter unterwegs: Menge und Transport nach Tourdauer planen

Meine Hunde bekommen zweimal am Tag Futter, morgens und am späten Nachmittag. Sie sind sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter gewohnt. Wenn mehrere aktive Wandertage anstehen, füttere ich morgens und am späten Nachmittag gern Nassfutter. Für unterwegs nehme ich kleine Portionen Trockenfutter als Häppchen mit.

Bei einer längeren Tagestour rechne ich mit ein, wann die nächste normale Mahlzeit ansteht. Sind wir mehrere Tage unterwegs und müssen das Futter mittragen, hat Trockenfutter für mich einen klaren Vorteil. Es braucht weniger Platz, ist leichter und lässt sich gut portionieren. Leere Dosen möchte ich unterwegs ebenfalls nicht mitschleppen.

Für Mehrtageswanderungen wiege ich das Trockenfutter deshalb schon zu Hause ab und packe die einzelnen Portionen getrennt ein. Einfache Frühstücksbeutel eignen sich dafür ziemlich gut und nehmen nach dem Füttern kaum Platz weg.

Mein Tipp: Wenn du für eine längere Tour auf ein anderes Futter wechseln möchtest, probiere es vorher zu Hause aus. Eine Wanderung ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um herauszufinden, dass dein Hund das neue Futter nicht verträgt.

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Wenn der Tag mehr verlangt

Bei längeren Touren, Training oder anderen aktiven Tagen greife ich gern zu Terra Canis Naturhund. Die Menüs wurden für bewegungsfreudige Hunde entwickelt und verbinden verschiedene Fleischsorten mit Naturzutaten und Superfoods. Für uns ideal, wenn etwas mehr auf dem Programm steht.

Näpfe unterwegs: klein verpackt und vorher getestet

Bei Näpfen habe ich unterwegs schon einiges ausprobiert. Am Ende bin ich bei faltbaren Hundenäpfen gelandet, weil sie kaum Platz brauchen und sich nach der Pause einfach wieder verstauen lassen. Da ich zwei Hunde habe, habe ich lieber einen etwas größeren Napf gekauft, aus dem sie gleichzeitig trinken können.

Für kurze Touren nutze ich auch Trinkflaschen mit integriertem Napf. Die funktionieren gut, wenn dein Hund sie akzeptiert. Wichtig ist nur, dass du sie vorher testest. Nicht jeder Hund trinkt unterwegs aus jedem Behälter. Achte außerdem darauf, dass das Material stabil genug ist und sich der Napf ausklappen lässt, ohne nach dreimal aus- und einklappen abzubrechen. 

Wenn längere Wanderungen oder Hundesport regelmäßig dazugehören, stellt sich auch beim Futter die Frage, was der Hund zusätzlich braucht. Welche Anforderungen aktive und sportliche Hunde an ihre Ernährung haben, habe ich ausführlicher zusammengefasst:

Grundausstattung beim Wandern mit Hund: Das kommt auf jede Tour mit

Die Grundausstattung steht zuerst komplett als Liste zum Abhaken. Bei Geschirr, Halsband, Leine und Erste-Hilfe-Set reicht mir dieser Haken allerdings nicht. Bei diesen Punkten achte ich genauer darauf, was ich für meine Hunde auswähle.

Pflichtprogramm für unterwegs: Das kommt bei mir immer mit

Die Menge bei Futter und Wasser richtet sich nach der Tour. Was ich dafür vorher prüfe und wie ich unterwegs plane, hast du im Abschnitt davor schon gelesen. Zur Grundausstattung gehören bei mir außerdem diese Dinge:

  • Wasser und Futter: Beides gehört mit. Menge und Vorrat passe ich an Strecke, Dauer, Wetter und die Möglichkeiten zum Nachfüllen an.
  • Faltbarer Napf: Klein verstaut und unterwegs schnell griffbereit.
  • Hundegeschirr und/oder Halsband: Je nach Hund und Strecke nutze ich eines von beidem oder beides zusammen. Worauf ich bei der Auswahl achte, kommt gleich noch ausführlicher.
  • Zwei Leinen: Ich habe immer eine verstellbare Leine mit zwei Karabinern und eine Flexileine dabei. Damit kann ich je nach Strecke wechseln.
  • Erste-Hilfe-Set und Pfotenschutzschuhe: Für kleinere Verletzungen und alles, was unterwegs zunächst versorgt werden muss.
  • Regelmäßig benötigte Medikamente: Bekommt einer meiner Hunde Medikamente, kommen sie selbstverständlich mit.
  • Bürste: Dornen, Kletten oder andere Dinge, die unterwegs im Fell hängen bleiben, bekomme ich damit schnell wieder heraus. Bei einer Pause lässt sich das Fell gleichzeitig auf Zecken und andere Parasiten kontrollieren.
  • Kotbeutel: Eine Wanderstrecke führt eben nicht immer nur durch Wald. In Ortschaften (oder auf schmalen Holzstegen wie bei einigen unserer Touren in Schweden) möchte ich Hundekot natürlich nicht liegen lassen.
  • Impfausweise und wichtige Unterlagen: Die Impfausweise meiner Hunde habe ich tatsächlich immer dabei. Tierarzthelferin halt.
  • Versicherungsunterlagen: Auch unterwegs kann etwas passieren und ein Hund muss im ungünstigsten Fall geborgen oder abgeholt werden. Was dann gebraucht wird, möchte ich nicht erst zusammensuchen müssen.
  • Notfallkontakte: Telefonnummern von Tierarzt und Tierklinik speichere ich so, dass ich unterwegs schnell darauf zugreifen kann.

Mein Tipp: Impfausweise und Versicherungsunterlagen liegen bei mir zusammen in einer wasserfesten Dokumentenmappe. Gerade im Rucksack ist mir das lieber, als nach einem Regenschauer herauszufinden, wie wasserfest Papier tatsächlich ist.

Hundegeschirr: freie Schulter statt Quergurt

Beim Wandern sitzt ein Geschirr oft mehrere Stunden am Hund. Es darf weder in den Achseln scheuern noch beim Laufen verrutschen oder die Bewegung der Vorderbeine behindern. Besonders auf längeren Strecken fallen kleine Passformprobleme irgendwann auf. Fell, Gewicht und Körperbau verändern sich außerdem mit der Zeit. Ein Geschirr, das vor Monaten gut saß, kontrolliere ich deshalb regelmäßig neu.

Sogenannte Norwegergeschirre mit ihrem waagerechten Brustgurt verwende ich grundsätzlich nicht. Der Gurt verläuft quer über den Schulterbereich und kann die natürliche Bewegung einschränken. Genau davor warnen auch Tierärzte und Hundephysiotherapeuten.

Für Ellie und Quentin nutze ich beim Wandern Y-Hundegeschirre. Der Brustbereich bleibt damit frei und das Geschirr lässt sich so einstellen, dass es sicher sitzt, ohne die Schulterbewegung unnötig einzuschränken.

Mein Tipp: Im Zweifel besprich dein gewünschtes Hundegeschirr mit dem Tierarzt oder einem Hundephysiotherapeuten, denn gerade bei sensiblen Hunden oder bestehenden gesundheitlichen Problemen muss das Geschirr richtig sitzen. 

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Mehr Komfort, wenn der Hund älter wird

Das anny-x Fun nutze ich inzwischen auch mit Ellie und Quentin beim Wandern. Die Qualität der Geschirre überzeugt mich schon lange. Bei Ellie achte ich als Seniorhündin inzwischen noch stärker auf gute Polsterung, eine passende Einstellung und darauf, dass beim Laufen nichts stört.

Hundehalsband: auf Breite, Verschluss und Kennzeichnung achten

Auch wenn Geschirre beim Wandern viele Vorteile bieten: Ein gut sitzendes Halsband gehört bei mir zur Grundausstattung. Sei es für den Alltag, kurze Kontrollsituationen oder als Backup. Wichtig ist, dass es passt, nicht reibt und keine Schäden verursacht.

Für mich ist außerdem wichtig, dass das Halsband ausreichend breit ist und der Druck sich auf eine größere Fläche verteilt. Bei Zug soll weder die Schnalle noch ein anderer harter Teil ungünstig am Hals liegen.

Meine Hunde tragen beim Wandern ein gepolstertes Modell. Das scheuert weniger und trägt sich angenehmer, vor allem auf längeren Touren. Ich habe übrigens meine Handynummer auf die Halsbänder besticken lassen. Ich hatte es nämlich auch schon, dass die Hundemarke verschwunden war. Ein besticktes Halsband verschwindet dagegen nicht ganz so einfach.

Mein Tipp: Denk an die Vorwahl +49. So kann man dich auch im Ausland erreichen.

Leinen beim Wandern: Länge und Führung an die Strecke anpassen

Auf einer Wanderung brauche ich nicht überall dieselbe Leinenlänge. Auf schmalen Wegen, bei Begegnungen oder in unübersichtlichen Abschnitten möchte ich meine Hunde näher bei mir haben. Wo mehr Platz ist, dürfen sie auch an der Leine mehr Bewegungsraum nutzen. Dafür nehme ich eine verstellbare Leine und eine Flexileine mit.

Verstellbare Leinen: flexibel im Alltag und unterwegs

Verstellbare Leinen mit zwei Karabinern nutze ich schon lange im Alltag und beim Wandern. Über die verschiedenen Ringe kann ich die Länge verändern, ohne eine zweite Leine aus dem Rucksack holen zu müssen.

Die beiden Karabiner machen sie unterwegs noch praktischer. Ich kann die Leine über die Schulter hängen oder am Gürtel befestigen und habe die Hände frei. Muss ich einen Hund kurz sichern, lässt sich die Leine auch um einen festen Gegenstand legen und wieder in sich selbst einhaken. Gerade bei einer Pause oder wenn ich beide Hände brauche, ist das angenehm unkompliziert.

Auf engeren Abschnitten stelle ich die Leine kürzer. Gibt der Weg wieder mehr Raum, verlängere ich sie entsprechend. So kann ich die Führung an die Strecke anpassen, ohne ständig das komplette Leinenmodell zu wechseln.

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Meine Leinen, weil ich sie liebe

Die braune gehört Quentin, die schwarze Ellie. Ich liebe Fettlederleinen, weil sie bequem in der Hand liegen, pflegeleicht und super griffig sind. Durch die mehrfach verstellbare Länge passe ich sie schnell an Hund und Situation an. Breite, Karabinergröße und Farbe gibt es passend zu Größe und Gewicht.

Flexileinen: mehr Radius, wenn Ableinen keine Option ist

Eine Flexileine nutze ich vor allem auf Strecken, auf denen meine Hunde längere Zeit angeleint bleiben müssen. Das betrifft unter anderem Nationalparks mit Leinenpflicht oder eben auch viele Wälder. Bei Quentin gab es dafür zeitweise einen anderen Grund: Nach seinen Kreuzbandrissen musste er an der Leine bleiben.

Auf übersichtlichen Wegen bekommt der Hund damit mehr Bewegungsraum, während ich die Länge jederzeit begrenzen kann. Eine Schleppleine möchte ich auf Wanderungen dafür nicht hinter mir herziehen. Sie landet im Dreck, bleibt leichter irgendwo hängen und das Gewurschtel ist mir schlicht zu blöd. Bei der Flexileine bleibt die Leine sauber in der Hand.

Für jeden meiner Hunde habe ich eine Flexileine in der zum Körpergewicht passenden Größe. Unterschiedliche Farben machen es mir zusätzlich leicht, sofort die richtige zu greifen. Wird der Weg eng oder kommt eine Stelle, an der ich meinen Hund dichter bei mir brauche, verkürze ich den Radius entsprechend.

So ergänzt die Flexileine bei mir die verstellbare Leine: Sie kommt vor allem dort zum Einsatz, wo längeres Angeleintbleiben feststeht und trotzdem etwas Bewegungsraum möglich ist.

Erste-Hilfe-Set: für die Erstversorgung unterwegs

Ein Erste-Hilfe-Set habe ich auf jeder Wanderung dabei und packe es so, dass ich im Rucksack schnell drankomme. Darin sind sterile Wundauflagen, Bandage, Verbandtape, Verbandsmaterial, Pfotenwatte, Desinfektionstücher, Einweghandschuhe, Schere und Pinzette. Dazu kommen ein Zeckenentferner, eine Maulschlaufe, eine Rettungsdecke und eine Sofortkältekompresse.

Vor längeren Touren gehe ich den Inhalt einmal durch und ersetze verbrauchtes oder abgelaufenes Material. Gerade bei einer verletzten Pfote möchte ich unterwegs zumindest so weit versorgen können, dass der Hund geschützt bis zum Tierarzt kommt.

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Vorsorge für aktive Hunde.

Gerade draußen reicht manchmal ein Moment, und der Tag läuft anders als geplant. Das habe ich selbst schon erlebt. Deshalb gehört für mich neben der Ausrüstung auch die Absicherung dazu. Meine Hunde sind seit über 20 Jahren bei der AGILA versichert und ich bin mehr als zufrieden.

Besondere Ausrüstung für Wanderungen mit Hund: Was Wetter und Gelände verändern

Bei der besonderen Ausrüstung ist mein Rucksack nicht jedes Mal gleich gepackt. Pfotenschutzschuhe habe ich immer dabei, im Sommer kommt Sonnencreme dazu. Im Winter nehme ich meist ein Leuchthalsband mit, falls es auf der Tour doch früher dämmert, als ich wieder am Auto oder zu Hause bin. Einen GPS-Tracker nutze ich selbst nicht, möchte ihn hier aber trotzdem mit aufnehmen.

GPS-Tracker für Hunde: zusätzliche Sicherheit auf unbekannten Strecken

Einen GPS-Tracker nutze ich bei meinen Hunden selbst nicht. Trotzdem gehört er für mich in diese Übersicht, weil er gerade auf unbekannten Strecken oder bei einem Hund, der sich im Ernstfall weit entfernen könnte, aus meiner Sicht sinnvoll ist. Geht der Hund verloren, lässt sich seine Position über die zugehörige App gezielt verfolgen. Beim Kauf würde ich vor allem auf Akkulaufzeit, zuverlässige Ortung, Netzabdeckung und ein robustes, wasserfestes Gehäuse achten. Viele Tracker bestimmen die Position per GPS, übertragen sie aber über das Mobilfunknetz an die App. In Gegenden mit schlechtem Empfang kann das eine Rolle spielen. Auch laufende Kosten für ein Abo gehören deshalb in den Vergleich.

Vor einer längeren Tour würde ich den Tracker zu Hause ausprobieren und den Akku vollständig laden. Wenn ich selbst einen kaufen würde, käme zum Beispiel dieses GPS Halsband infrage: GPS-Halsband.

Leuchthalsband im Winter: wenn es früher dunkel wird

Vor allem im Winter habe ich ein Leuchthalsband dabei. Eine Tour dauert schnell etwas länger als geplant und dann wird es auf dem Rückweg schon dämmrig oder dunkel. 

Bei meinen Hunden nutze ich unterschiedliche Farben. So erkenne ich auch auf etwas Entfernung sofort, welcher Hund gerade wo läuft. Auch langhaarige Hunde sieht man mit einem guten Leuchthalsband. Meine Border Collies haben zwar langes Fell, aber mit den richtigen Bändern sind sie sichtbar wie Christbaumschmuck.

Vor der Tour kontrolliere ich den Akku, damit das Halsband nicht nach zehn Minuten schlappmacht.

Pfotenschutz: Wenn der Untergrund zum Problem wird

Ob heißer Asphalt, scharfkantiger Schotter oder gefrorener Boden. Hundepfoten halten viel aus, aber nicht alles. Ich hatte es selbst mit meinem Rüden Quentin: Nach einem kurzen Bad kam er mit aufgerissener Pfote wieder aus dem Wasser. Verband, Hundeschuh drüber. Wir kamen immerhin schmerzfrei zurück zum Auto.

Pfotenschutzschuhe helfen bei akuten Verletzungen, beugen Schäden vor und halten Verbände sauber. Ich habe immer mindestens zwei Stück dabei, man weiß ja nie, welche von den vier Pfoten es trifft.

Parasitenschutz: vorbeugen und nach der Tour kontrollieren

Zecken und andere Blutsauger sind unterwegs mehr als lästig, weil sie Krankheiten übertragen können. Bei meinen Hunden nutze ich deshalb nach Rücksprache mit dem Tierarzt ein Spot-on. Je nach Hund kommen auch Tabletten oder entsprechende Halsbänder infrage. Bei natürlichen Mitteln wie Lavendel oder Zitronengras wäre ich deutlich vorsichtiger, weil ihre Wirkung begrenzt sein kann.

Nach der Wanderung kontrolliere ich meine Hunde trotzdem gründlich auf Parasiten. Zecken sitzen gern zwischen den Zehen, am Hals oder rund um die Ohren (Quentin hatte sogar schon mal eine IM Ohr!) und fallen dort im Fell schnell durch. Auch Kletten, Dornen und andere Fremdkörper lassen sich dabei gleich entfernen.

Gerade nach Touren durch hohes Gras, Unterholz oder feuchte Gebiete gehört dieser Check für mich dazu. So nehme ich im besten Fall weder Zecken noch andere ungebetene Mitfahrer mit nach Hause.

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Spot-on gegen Zecken, Flöhe und Haarlinge

FRONTLINE Spot On wirkt mit Fipronil gegen Zecken, Flöhe und Haarlinge. Die Lösung gibt es in Dosierungen für verschiedene Gewichtsklassen und wird direkt auf die Haut aufgetragen. Bitte die Packungsbeilage beachten.

Sonnenschutz für Hunde: Ja, auch das ist ein Thema

Helle, kurzhaarige oder wenig behaarte Hunde sind besonders anfällig für Sonnenbrand. Vor allem an Nase (wie bei Quentin), Ohren und Bauch. UV-Strahlung kann dort nicht nur die Haut reizen, sondern langfristig auch ernsthafte Schäden verursachen. Es gibt spezielle Sonnencremes für Hunde, die frei von bedenklichen Inhaltsstoffen sind und gezielt an gefährdeten Stellen eingesetzt werden können. Wichtig ist außerdem, Wanderungen so zu planen, dass die Mittagshitze gemieden wird. Bei Hitze plane ich Schatten und ausreichend Wasser von Anfang an mit.

Regen- und Wintermäntel: gegen Nässe und Kälte

Wenn dein Hund nach einem Schauer klatschnass weiterlaufen muss, kann das unangenehm sein. Ein leichter Regenmantel verhindert genau das, ohne den Hund zu überhitzen. Ich nehme ihn immer mit, besonders in den Bergen, wo das Wetter doch schnell mal umschlagen kann.

Im Winter nutze ich für meine Frostbeule einen 2-in-1-Mantel mit herausnehmbarem Innenfutter. So kann ich spontan auf Wetterumschwünge reagieren. Wichtig ist: Der Mantel darf nicht scheuern, nicht flattern, nicht verrutschen. Und ja, manche Hunde brauchen keinen. Meine Ellie schon. Deshalb hat sie auch noch einen richtig warmen Mantel dazubekommen, natürlich in Pink (für`s Mädchen).

Auf einer trockenen, einfachen Tour bleibt vieles davon zu Hause. Bei Hitze, Kälte oder schwierigem Untergrund sieht mein Rucksack entsprechend anders aus. So habe ich mir unterwegs schon mal frühe Rückwege oder unnötige Risiken erspart.

Was ich für mich selbst mitnehme, hängt genauso von Strecke und Wetter ab. In meiner Packliste für Hundehalter geht es deshalb um Wanderschuhe, passende Kleidung für unterwegs und Outdoor-Zubehör:

Wandern mit altem oder krankem Hund: Tour und Ausrüstung passend auswählen

Bei Ellie und Quentin habe ich erlebt, wie sehr sich die Planung verändert, wenn Alter oder eine gesundheitliche Vorgeschichte dazukommen. Ellie ist inzwischen Seniorhündin, Quentin hatte zwei Kreuzbandrisse. Bei einer akuten Erkrankung würde ich eine Wanderung gar nicht erst planen. Hier geht es um Hunde, die älter sind oder mit einer bekannten Einschränkung unterwegs sein können.

Für längere Touren denke ich heute deshalb auch darüber nach, was passiert, wenn einer meiner Hunde unterwegs Unterstützung braucht oder die Strecke nicht mehr komplett laufen kann. Abkürzungsmöglichkeiten gehören genauso dazu wie eine Lösung, mit der ich den Hund im Zweifel ein Stück weiter oder zurück zum Auto bekomme.

Tragehilfen und Hunderucksack: Unterstützung für unterwegs

Wenn dein Hund einzelne Passagen nicht mehr sicher schafft oder zwischendurch entlastet werden muss, gibt es je nach Größe und Gewicht verschiedene Möglichkeiten:

  • Tragegeschirre mit Griffen oder Tragebügeln: Ideal, um deinem Hund bei kurzen Kletterpassagen oder bei Schwäche am Ende der Tour zu helfen. Achte auf gute Polsterung und einen sicheren Sitz.
  • Hunderucksack: Geeignet für kleinere Hunde, die zwischendurch entlastet werden müssen. Belüftung, Tragekomfort und Gewicht spielen hier die Hauptrolle.

Wichtig: Probier die gewählte Lösung vor der Tour aus. Der Hund sollte sie kennen und du musst wissen, wie sie sich mit seinem Gewicht tatsächlich handhaben lässt.

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Kleine Hunde bleiben dabei

Meine Border Collies sind zu schwer dafür. Aber für kleinere Hunde wie Rudi eignet sich der Hunderucksack von Knuffelwuff: Der Hund kann sich zwischendurch erholen und du kannst entspannt wandern. So lassen sich auch längere Touren gemeinsam zurücklegen.

Hundebuggy: Der Weg muss dazu passen

Ein robuster Hundebuggy bietet sich an, wenn dein Hund noch selbst laufen soll, längere Strecken aber nicht mehr komplett schafft. So können sich Laufabschnitte und Pausen im Buggy abwechseln, ohne dass du den Hund über eine größere Entfernung tragen musst.

Fürs Wandern muss der Buggy allerdings zur Strecke passen. Breite Wald- und Feldwege sind etwas anderes als schmale Steige, Gitterroste, Leitern oder die engen Holzstege durchs Moor, die ich zum Beispiel aus Schweden kenne. Solche Stellen solltest du bei der Routenplanung vorher berücksichtigen.

Achte beim Kauf auf:

  • Stabile Reifen und gute Federung (für unebene Wege wichtig)
  • Wetterfestes Material, am besten abwaschbar
  • Innenpolsterung und Sicherheitsgurte, damit der Hund nicht rutscht oder springt
  • Sonnenschutz oder Regenhaube, je nach Wetterlage

Welche Unterstützung infrage kommt, hängt vom Hund und von der Strecke ab. Tragehilfe, Hunderucksack oder Buggy sollten vor der Tour ausprobiert sein und auf dem geplanten Weg funktionieren. Wenn das nicht zusammengeht, solltest du die Route eventuell umplanen.

Tragehilfe und Buggy sind nur zwei Möglichkeiten. Braucht dein Hund auch im Alltag mehr Unterstützung, kommen je nach Einschränkung weitere Hilfsmittel infrage. Welche davon wann passen, habe ich im Artikel über Hilfsmittel für Hunde genauer beschrieben:

Wanderrucksack packen: Hundeausrüstung sinnvoll verstauen

Mit Hund kommt im Wanderrucksack schnell einiges zusammen. Wasser, Futter, Erste Hilfe und zusätzliche Ausrüstung sollen hinein, ohne dass ich unterwegs jedes Mal alles ausräumen muss. Deshalb sind mir mehrere Fächer, gut erreichbare Außentaschen und Befestigungsmöglichkeiten wichtig. Leine oder Napf lassen sich außen unterbringen, Wasser bleibt griffbereit und der übrige Inhalt verschwindet nicht irgendwo im Hauptfach.

Wanderrucksack für Touren mit Hund: worauf ich achte

Für eine Tagestour brauche ich deutlich weniger Platz als für mehrere Tage. Die Größe wähle ich deshalb nach der Tour und dem Gepäck, das tatsächlich mitmuss. Gerade Wasser bringt ordentlich Gewicht zusammen. Ein guter Hüftgurt nimmt davon viel von den Schultern, ein belüfteter Rücken ist bei längeren Strecken ebenfalls angenehm.

Praktisch sind für mich getrennte Fächer und Taschen, die ich von außen erreiche. Wasser, Leine oder Kleinkram möchte ich unterwegs greifen können, ohne dafür das Hauptfach zu öffnen. Eine Regenhülle gehört ebenfalls zu einem guten Rucksack dazu. Darauf verlasse ich mich lieber, als darauf zu hoffen, dass der Inhalt einen längeren Regenschauer schon irgendwie übersteht.

Bei einer Mehrtageswanderung steigt der Platzbedarf schnell. Futter für mehrere Tage, zusätzliche Kleidung und alles, was für die Übernachtung gebraucht wird, müssen schließlich auch irgendwo hin. Dann achte ich umso mehr darauf, was tatsächlich gebraucht wird. Jedes zusätzliche Kilo bleibt schließlich bis zum Ende der Tour auf dem Rücken.

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Gregory Juno - seit Jahren bewährt

Ein Rucksack ist nicht einfach nur ein Rucksack. Wenn du ständig suchst, alles verrutscht oder dir nach kurzer Zeit die Schultern ziehen, wird selbst eine schöne Tour anstrengend. Deshalb achte ich immer auf Tragekomfort, durchdachte Fächer und Material, das auch bei Regen funktioniert.

Wanderrucksack richtig packen: Gewicht und Zugriff sinnvoll verteilen

Wer einfach alles in den Rucksack reinwirft, sucht später mit der Stirnlampe (gehört für mich übrigens auch zu meiner Wanderausrüstung. Getreu dem Motto: man weiß ja nie) nach dem Leckerli. Meine Devise beim Packen: Gewicht clever verteilen und den Zugriff logisch planen:

  • Schweres nah an den Rücken: Alles, was Gewicht hat (zum Beispiel Wasserflaschen und Futterbeutel), gehört körpernah. 
  • Leichtes nach oben oder außen: Napf, Spielzeug, Kotbeutel & Co. kommen weiter nach oben oder in die äußeren Taschen.
  • Erste-Hilfe-Set und Notfallkram griffbereit: Kein Witz: Wenn dein Hund sich verletzt, willst du nicht erst alles auspacken. Pack das Set an eine gut erreichbare Stelle. Ich habe es in der Seitentasche oder oberstes Fach.
  • Trennen, was getrennt bleiben sollte: Nutze kleine Beutel oder Packsäcke für: Hundefutter, Leckerlis, deine Snacks (du willst nicht den falschen Beutel erwischen)
  • Feuchtigkeit raus, Schutz rein: Ich habe Dokumente wie Impfpass und Notfallnummern gehören in einer wasserdichten Dokumentenmappe.

Mein Tipp: Vor einer längeren Tour trage ich den fertig gepackten Rucksack probeweise mit dem tatsächlichen Gewicht. Dabei merke ich schnell, ob etwas drückt, das Gewicht ungünstig sitzt oder ich noch einmal umpacken sollte.

Du hast jetzt deinen Rucksack gepackt und weißt, worauf es unterwegs ankommt. Dann fehlt eigentlich nur noch die passende Tour. Meine schönsten Reisen und Wanderungen mit Hund in Europa habe ich für dich gesammelt:

FAQ - Häufige Fragen zum Wandern mit Hund

Was muss ich beim Wandern mit meinem Hund unbedingt mitnehmen?

Zur Grundausstattung gehören: Trinkwasser, Futter oder Snacks, ein faltbarer Napf, Leine, Geschirr oder Halsband, Erste-Hilfe-Set für Hunde, Dokumente (z. B. Impfpass), Zeckenschutz und bei Bedarf Pfotenschutz oder Mantel. Je nach Wetter und Tour kann zusätzliche Ausrüstung wie Kühlweste oder Tragehilfe nötig sein.

Das hängt von Temperatur, Strecke und Fitness ab. Als grober Richtwert gelten 20–100 ml pro Kilo Körpergewicht pro Tag. Bei Hitze oder starker Belastung deutlich mehr. Wichtig: regelmäßig anbieten, nicht erst bei sichtbarem Durst.

Alles über 25 °C im Schatten kann für viele Hunde kritisch sein – vor allem für kurznasige Rassen, alte Tiere oder solche mit Vorerkrankungen. Meide heiße Tageszeiten und plane genug Schattenpausen ein.

Kommt auf die Tour an. Für Tageswanderungen im Flachland reicht oft die Standardausstattung. In den Bergen, bei Hitze oder Kälte brauchst du ggf. Kühlwesten, Pfotenschutz, Regenmantel, Sonnenschutz oder Tragehilfen. Je spezieller die Strecke, desto wichtiger die Ausrüstung.

Nicht das Alter zählt, der Gesundheitszustand ist wichtig. Viele Seniorhunde wandern problemlos, solange Tempo, Strecke und Pausen angepasst sind. Bei Arthrose, Herzproblemen oder Atemwegserkrankungen sollte vorher der Tierarzt konsultiert werden.

Je nach Hund und Tour alle 30–60 Minuten eine kurze Pause, bei anstrengenden Etappen öfter. Spätestens nach zwei Stunden braucht dein Hund eine längere Erholungspause mit Wasser, Snack, Pfotencheck und Ruhe im Schatten.

Ja. Viele nutzen Komoot, Outdooractive oder Google Maps zur Tourenplanung. Du siehst damit Höhenmeter, Wegequalität, Wasserstellen und kannst spontan anpassen, wenn du mit Hund unterwegs bist.

Ich bin Franziska von mitohnehund.de. Ich war Tierarzthelferin, habe die Begleithundeprüfung mit Sachkundenachweis abgelegt, im Hundesport trainiert, Schafe mit Border Collies gehütet, Welpen großgezogen, meine Hunde durch Krankheiten begleitet und Seniorhunde gehen lassen. Meinen Alltag und das Reisen teile ich seit über 40 Jahren mit Hunden.

Was ich hier schreibe, entsteht aus Erfahrung, aus Fachwissen und aus vielen Jahren, in denen ich mit Hunden gelebt und gearbeitet habe. Und ich schaue immer wieder neu hin. Auf die Hunde, auf das Leben mit ihnen und auch auf mich selbst.

Ich hab viel erzählt, jetzt bist du dran. Möchtest du mit deinem Hund wandern gehen? Oder hast selbst schon Tages- oder Mehrtagestouren gemacht und möchtest deine Erfahrungen mit mir teilen? Schreib’s in die Kommentare. Ehrlich. Direkt. Mit Namen oder anonym. Ich lese alles. Und ich antworte.

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